Titel: A. Bell Beschreibung eines Universal-Futters.
Autor: Bell, A.
Fundstelle: 1821, Band 4, Nr. VI. (S. 72–74)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj004/ar004006

VI. Beschreibung eines Universal-Futters zum Gebrauche der Drechsler. Von Hrn. A. Bell in Bermondsey, Surrey.

Aus den Transactions of the Society for the Encouragements of Arts, Manufactures et Commerce, im Repertory of Arts, Manufactures et Agriculture. II. Series. N. CCXXIII. Decemb. 1820. S. 42.

Hr. Bell erhielt für diese Mittheilung die silberne Medaille und zehn Guineen.

Mit Abbildungen auf Tab. I.

Der Zweck des Hrn. Bell bei dieser Vorrichtung ist, einen großen Theil jenes Zeitverlustes zu ersparen, der gewöhnlich statt hat, wenn man an einem Futter von der gewöhnlichen Form alle Materialien, wie Holz, Messing, Elfenbein |73| einsezen muß, um sie auf der gewöhnlichen Spindel abzudrehen. Kein Körper kann gehörig gedrehet werden, wenn seine Achse nicht eine Fortsezung der Achse der Spindel, und wenn er nicht so fest in seinem Futter befestigt ist, daß er dem Drucke des Meisels oder irgend einem zufälligen Stoße oder Rücker kräftig Widerstand zu leisten vermag. Die Vorrichtung, durch welche diese Zwecke in vorliegendem Fälle erreicht werden, wird aus der angefügten Zeichnung vollkommen deutlich werden.

Erklärung der Abbildungen.

Fig. 23. zeigt das ganze Instrument von der Seite; Fig. 24 von vorne, und Fig. 25 ist ein Durchschnitt des ganzen Instrumentes.

Fig. 26 stellt die Stücke A und B von den übrigen abgenommen von vorne, und Fig. 27 im Durchschnitte dar.

Fig. 28 ist ein Durchschnitt des Stückes C in Fig. 23, 24, 25.

Fig. 29 ein Durchschnitt des Stückes D (Fig. 2325). a in Fig. 23 25 eine weibliche Schraube, durch welche das Futter an der Docke der Spindel befestigt wird. b Fig. 24, |74| 25, 26 u. 27 ist ein Zapfen, welcher aus der Fläche a hervorragt, und in den Hals des Stückes B paßt. cc Fig. 26 sind 2 Schrauben, durch welche das Stück B an der Fläche A festgehalten wird. ddd Fig. 26 und 27 sind Spindeln als Mittelpunkte der Bewegung für eben so viele Arme, deren Schraubenenden eee in das Stück Metall oder Holz, welches gedrehet werden soll, eingreifen, und dasselbe festhalten. fff Fig. 24 und 28, sind Einschnitte in das Stück c, zwischen deren Endpunkten die Arme hin- und herlaufen, und durch welche sie stets die Gränzen eines gleichschenkligen Dreieckes darstellen. g in Fig. 28 ist eine Oeffnung in dem Mittelpunkte der Platte A, welche den Zapfen b aufnimmt. hh Fig. 28 ist ein Schuh mit einer Mutterschraube in dem Stücke C, in welchem der Hals ii des Stückes D Fig. 29 sich einschrauben läßt, und auf diese Weise die Arme eee, welche die zu drehenden Körper halten, fest sperrt. k ist ein Loch in dem Rande des Stückes C Fig. 23 zur Aufnahme eines Hebels, durch welchen die Schraube gespannt oder nachgelassen wird.

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