Titel: Wie in den königl. sächsischen Magazinen das Mehl aufbewahret wird.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1821, Band 5, Nr. XXV./Miszelle 7 (S. 126)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj005/mi005025_7

Wie in den königl. sächsischen Magazinen das Mehl aufbewahret wird.

Wenn Mehl in Fässern eine längere Zeit über aufbewahrt werden soll, muß das Korn beim Mahlen vollkommen troken seyn, nach dem Mahlen noch ein Jahr über an einem gut gelüfteten Orte liegen, und in der ersten Hälfte des Jahres wöchentlich 2 mal, in der zweiten wöchentlich 1 mal umgeschaufelt werden. Nach 12 Monaten kann es, nachdem es vorläufig gesiebt wurde, in Fässer, und zwar so dichte als möglich geschlagen werden: dieß geschieht durch Männer, welche, mit reinen ledernen Strümpfen angethan, dasselbe in dem Fasse nieder treten, und nebenher sich noch der Stampfen bedienen. Die sachsischen Magazin Fässer halten 4 Zent. 10 Pf. netto: das Mehl ist darin so festgetreten, daß, beim Oeffnen des Fasses, dasselbe eine beinahe steinharte Masse bildet. Surrey, den 9. Dez. 1820. Agricola.64) (Aus Ackermann's Repository of Arts, Literature, Fashionske new Series. N. LXI. Jäner 1821. pag. 30.)

|126|

Mehl, auf diese Weise aufbewahrt, schon vor dem Hungerjahre 1806. ward im Jahr 1813. zu Leipzig noch in sehr gutem Stande gefunden.

Suche im Journal   → Hilfe
Stichwortwolke
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: