Titel: Gas zur Gasbeleuchtung im tragbaren Zustande.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 8, Nr. XVI./Miszelle 1 (S. 124)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj008/mi008016_1

Gas zur Gasbeleuchtung im tragbaren Zustande.

Hr. W. Caslon, in Burton-Crescent, hat die Gas-Beleuchtung dadurch erleichtert, daß er die kostbaren Leitungen erspart, und das Gas in eisernen Cylindern mit konvexen Enden verdichtet, die dem Druke zu widerstehen vermögen. In diesen wird den Abnehmern ihr Bedarf an Gas zugeschikt, und diese Gefäße werden sodann an die Röhren in dem Hause angeschraubt. Das Gas geht durch zwei einfache Maschinen, wovon die eine den Druk desselben regelt, die andere die verbrauchte Menge mißt: ein Wächter aus Queksilber zeigt, wenn das Gas alt werden will. Da Hr. Caslon Thran-Gas bereitet, so ist bei dem Gebrauche desselben nicht jene Reperatur nöthig, wie bei dem Steinkohlen-Gase, das die Röhren anfrißt. Ein solcher Cylinder faßt ungefähr 70 Kubikfuß und ein Kubikfuß reicht für eine Stunde hin, um das Licht von 12 Talg-Kerzen zu geben. Diese Cylinder müssen aber sehr stark seyn, wenn nicht Unglük geschehen soll, wovon wir ein Beyspiel wissen. Aus Th. Gill's technical Repository N. II. Februar. 1822. S. 158.

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