Titel: Ueber Rhabarber Bau und über das Troknen derselben.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 8, Nr. XVI./Miszelle 4 (S. 125)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj008/mi008016_4

Ueber Rhabarber Bau und über das Troknen derselben.

Insofern wir so gut, wie die Russen, Rhabarber bei uns bauen können, ist es Schande und Schaden um jeden Heller, den wir für Rhabarber nach Rußland schiken. Und wenn auch einige Aerzte und Kranke in russische Rhabarber vernarrt sind, so sollte man diese Pflanze theils als Viehfutter, theils als Farbe-Material bauen. Die Kultur derselben ist bei weiten nicht so schwierig, als die des Hopfens; die größte Schwierigkeit ist, die Wurzeln gehörig zu troknen. In dieser Hinsicht schlägt ein Landwirth in Frankreich, der Rhabarber im Großen baut, in Tilloch's Philosoph. Magazine et Journal. Jän. 1822. Nr. 285. S. 59. (Vergl. Biblioth. phys. économique) vor, der Wurzel ihre Oberhaut abzuziehen. Er gesteht zwar, daß diese Operation langweilig hergeht, versichert jedoch, daß zugleich Zeit und Geld dadurch erspart wird, indem dadurch das Troknen schneller und regelmäßiger geschieht. Diese Erfahrung wurde von mehreren, die sie wiederholten, bestätigt.

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