Titel: Ueber das Abziehen der Barbier-Messer und anderer feiner schneidender Instrumente.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 8, Nr. XXXIV./Miszelle 8 (S. 256)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj008/mi008034_8

Ueber das Abziehen der Barbier-Messer und anderer feiner schneidender Instrumente.

Herr Georg Reveley, Esqu in Queen-square, bedient sich zum Abziehen der Barbier-Messer etc. der Seife auf folgende Weise. Er reinigt den Wezstein mit einem Schwamme und Seifenwasser, und troknet denselben vollkommen ab, dann taucht er Seife die von allem Staube rein gewaschen ist, in reines weiches Wasser, befeuchtet den Wezstein, und reibt die Seife leicht auf demselben, so daß die ganze Oberfläche des Steines von der Seife dünn bedekt wird. Hierauf zieht er die Messer ganz auf die gewöhnliche Art ab, und sorgt bloß dafür, daß die Seife immer feucht bleibt. Die abgezogenen Messer werden sodann auf dem Riemen gestrichen, und der Wezstein mit dem Schwamm gereinigt. Auf diese Weise geht das Abziehen schneller von Statten, die Schneide wird schärfer, selbst Scharten lassen sich auf diese Weise auswezen, und die ganze Operation wird mit Seife viel reinlicher als mit Oel. Die Society for the Encouragement of Arts erstattete dem Hrn. Reveley für diese Mittheilung ihren Dank. (Sieh Tilloch's Philosoph. Mag. et Journ. N. CCLXXXVI. Februar 1822. S. 119.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: