Titel: Shell-Lak als keim.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 9, Nr. XI./Miszelle 15 (S. 126)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj009/mi009011_15

Shell-Lak als keim.

Die Juweliere, die Haare in Halsbänder, Armringe etc. fassen müßen bedienen sich desselben häufig auf folgende Weise. Der Shell-Lak wird in ein Castrol, und dieses in einen holländischen Ofen gebracht, der frei im Feuer steht, und in diesem so lang erhalten, bis der Shell-Lak bei dieser gelinden Wärme schmilzt, und in feine Faden gezogen werden kann, die in die zarten Halsbänder eingezogen werden können. In dieser Hinsicht müßen diese lezteren gleichfalls so sehr erwärmt werden, daß der Shell-Lak schmilzt, aber nicht mehr, in dem durch zu starke Wärme die flüchtigen Theile desselben, auf deren erhältung so viel ankommt, davon gejagt würden. Die Haare werden sodann in die Halsbänder gefaßt, und darin befestigt. Auf ähnliche Weise werden die Rubin-Cylinder der Taschen-Uhren in ihren Büchschen durch die Taschen-Uhren-Juweliere mit Shell-Lak fest eingekittet.

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