Titel: Varley's Kitt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 9, Nr. XI./Miszelle 19 (S. 127)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj009/mi009011_19

Varley's Kitt.

Der seel. Hr. Samuel Varley bediente sich folgenden wohlfeilen Und äußerst brauchbaren Kittes. Er nahm 6 Gewichttheile schwarzen Peches, eben so viel Weißkalk, und 1/32 Bienenwachs: her Weißkalk wurde fein gepulvert und vorläufig roth geglüht, um alle Feuchtigkeit aus demselben zu treiben, und dann abgekühlt ehe er mit dem geschmolzenen Peche und Wachse gemengt wurde. Dieser Kitt, der in sehr vielen Fällen treffliche Dienste leistet, dient vorzüglich den Drechslern zum Einkitten ihrer Arbeiten in die Doken auf der Drehebank, zum Einkitten der Rubine in Taschen-Uhren, um sie dann auf der Drehebank zu bohren etc. Hr. Seymour, welcher ehevor bei Hrn. Varley arbeitete, glaubt, daß Kalk in seinem natürlichen Zustande, fein gepülvert, besser ist, als gelöschter Kalk oder Weißkalk. Von dem Wachse nimmt lezterer, je nachdem die Witterung ist, mehr oder weniger, da es dem Kitte eigentlich bloß Zähheit geben soll.

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