Titel: Spiauter- oder Zink-Schlagloth zum Löthen. Schlagloch aus Gußeisen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 9, Nr. XI./Miszelle 26 (S. 130)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj009/mi009011_26

Spiauter- oder Zink-Schlagloth zum Löthen. Schlagloch aus Gußeisen.

Man nimmt 18 Theile Messing, 3 Theile Spiauter oder Zink, und 2 Theile Zinn; oder 16 Theile Kupfer, eben so viel Spiauter oder Zink, und 1 Theil Zinn, schmilzt zuerst das Messing oder Kupfer, und sezt dann den Zink und das Zinn zu, und gießt die Mischung in einen Guß-Model. Um nun das Schlagloch zu körnen hizt man die gegossenen Stängelchen bis zum Rothgluhen, legt sie in einen Mörser aus Gußeisen, und zerschlägt und zerreibt sie mit einem starken eisernen Stößel zu Körnern, die man durch Siebe von verschiedener Feinheit durchsiebt, um Körner von der jedesmal nöthigen Größe zu erhalten. – Um Schlagloch aus Gußeisen zu erhalten, hizt und löscht man dasselbe so lang, bis es so brüchig wird, daß es sich leicht in Stüke zerschlagen, und in einem Mörser aus Gußeisen grob pulvern läßt. Hierauf wird es gesiebt, und mit Borax zum Löthen des weichen Stahles und des geschlagenen Eisens verwendet, an welchem man sodann kaum die Stelle bemerken wird, wo es gelöthet wurde. (Gill's techn. Repos. Juni 1822. S. 432.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: