Titel: Ueber das Zusammenschweißen des Gußstahles mit Eisen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 9, Nr. XI./Miszelle 28 (S. 131)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj009/mi009011_28

Ueber das Zusammenschweißen des Gußstahles mit Eisen.

Hr. Wilh. Thurnall bemerkt in einem Schreiben an Hrn. Gill (techn. Reposit. Juli 1822. S. 21.), daß die von lezterem angegebene Methode, Gußstahl- und Eisen zusammen zu schweißen, insofern beide Körper bei dieser Operation flüßig werden müßen, den Gußstahl öfters gänzlich verdirbt; daß er, in dieser Hinsicht, feuerfeste Alkalien mit Kieselerde, und eine Menge anderer Dinge, auch Borax mit Schwefel versucht habe, aber nichts so zwekdienlich fand, wie Schwefel, sowohl für sich allem, als in Verbindung mit feuerfesten Alkalien. Er bringt das Eisen beinahe bis zur Schweißhize, und hizt den Stahl so sehr, als es derselbe erleiden mag. Während dieses Zustandes zieht er die beiden zu schweißenden Flächen über den dazu vorgerichteten Schwefel, der alsogleich eine oberflächliche Schmelzung erzeugt, bringt die beiden Flächen so schnell als möglich an einander, und hämmert sie auf die gewöhnliche Welse auf dem Ambosse. Der auf diese Weise geschweißte Stahl zeigte, nachdem er temperirt wurde, keine Verschlechterung. (Vergl. hiemit Gill's Abhandlung über diesen Gegen stand in diesem Journal Heft S. 93.

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