Titel: Herrn Smithson's Mittel, sehr geringe Quantitäten von Arsenik und Queksilber zu entdeken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 9, Nr. XXXIV./Miszelle 26 (S. 266)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj009/mi009034_26

Herrn Smithson's Mittel, sehr geringe Quantitäten von Arsenik und Queksilber zu entdeken.

Herr Smithson hat bereits im Jahr 1819 in dem August-Stüke der Annales of Philosophy bei Gelegenheit seiner Analyse einer Mischung von Schwefelblei und Arsenik aus dem Oberen-Wallis dieser Methode erwähnt, entwikelt dieselbe aber gegenwärtig im August-Hefte 1822 dieser Annales S. 127 etwas umständlicher.

Wenn Arsenik oder irgend eine Mischung, in welcher derselbe vorkommt, mit salpetersäurer Pottasche geschmolzen wird, so bildet sich arseniksaure Pottasche, deren Auflösung mit salpetersaurem Silber einen ziegelrothen Niederschlag bildet. In dem Falle, wo irgend eine bemerkbare Menge Pottasche frei würde, müßte sie mit Essigsaure gesättigt, dann getroknet und wieder in Wasser aufgelöst werden. Wenn man nun einen Tropfen einer Arsenik-Oxid-Auflösung in Wasser, der, bei einer Temperatur von 54, 50 F. nur 1/80 Arsenik-Oxid enthält, auf dem Plattinna-Löffelchen mit Salpeter schmilzt, wird man nach obiger Methode eine bedeutende Menge arseniksaueres Silber erhalten: 1 Theil Arseniksäure erzeugt nämlich 4,29 arseniksaures Silber; 1 Theil weißen Arsenik-Oxides 4,97; 1 Theil Arsenik 6,56.

Alle Queksilber-Oxide und salzige Verbindungen mit einem Tropfen Kochsalzsäure mit etwas Zinn auf Holz gelegt, amalgamiren das Gold auf der Stelle. Bei Sublimat ist die Kochsalzsäure nicht nöthig. Die Queksilber-Schwefelverbindungen müßen vorher durch Kochung in Schwefelsäure zu schwefelsauren Verbindungen umgebildet, oder durch Alkalien zersezt werden.

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