Titel: Ueber das Vorkommen des Schwefels in Pflanzen
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 9, Nr. XXXIV./Miszelle 9 (S. 260–261)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj009/mi009034_9
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Ueber das Vorkommen des Schwefels in Pflanzen

findet sich ein sehr interessanter Aufsaz des Hrn. Planche im Journal de Pharmacie, August 1822. S. 367, worauf wir unsere Leser aufmerksam machen zu müßen glauben, in dem sich daraus das Vorkommen der schwefelsauren Salze in der Asche so vieler Pflanzen erklären läßt. Er fand viel Schwefel in den Blumen des Hohlunders, der Linde, der Pomeranzen; in allen Theilen des Ringeltrautes (Mercurialis) und Glaskrautes (Parietaria); in dem blühenden Stängel des Hyssop, des Steinklees, Estragons, der Raute, in den Samen des Gurkenkrautes oder Dill, (Anethum graveolons), des Kümmels, des Cuminum, und Fenchels, und in den Blumenknofpen der Gewürznelken; wenig in der Melisse, im Rosmarine, weißen Andorne, im Gänse-Fingerkraut (Potentilla anserina), im Portulak, Borretsch, Wermuth, Salate etc. Sehr starke Gewürze, wie Zimmt, Muskatenblüthe, Neues-Gewürz und auch der Wacholder enthalten keinen Schwefel.

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