Titel: Verbesserter Trippel zum Polieren des Goldes und Silbers.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 9, Nr. LXXXVI./Miszelle 6 (S. 493)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj009/mi009086_6

Verbesserter Trippel zum Polieren des Goldes und Silbers.

Die Basis dieses trefflichen Trippels besteht aus einem Mineral, welches man in den Kohlen- und Eisengruben von Staffordshire etc. etc. findet, und daselbst clunch oder curlstone (krauser Stein) nennt. Dieser Stein wurde ehevor bloß zur Ausbesserung der Wege benüzt. Er besteht aus Eisen, Thon-Kalk- und Kieselerde, und gibt geglüht und gepulvert, einen trefflichen wasserdichten Mörtel, der selbst noch besser ist, als der römische, und auf dessen Benüzung Hr. Ambros Fikell, zu West Bromwich in Stalfordshire, sich neulich ein Patent geben ließ. Die Entdekung dieses Polier-Mittels gehört, wie man glaubt, Hrn. Gill, und wurde, durch die Aehnlichkeit veranlaßt, welche dieses Fossil, sowohl seinen Bestandtheilen als seiner bindenden Kraft nach, mit der Septaria besizt, welche bekanntlich die Basis des römischen Mörtels bildet. Ueber die Eigenschaften der Septaria als Polier-Mittel hat Hr. Gill vor mehreren Jahren einen Aufsaz in den Annals of Philosophy mitgetheilt. Indessen poliert der geglühte und gepülverte Clunch noch weit besser, als die auf ähnliche Weise bereitete Septaria, und ist in der That, sowohl in Hinsicht auf Schnelligkeit, mit welcher er Politur erzeugt, als in Hinsicht des herrlichen sogenannten schwarzen, Glanzes, den er dem Golde und Silber mittheilt, besser als irgend ein anderes dem Hrn. Gill bekannt gewordenes Mittel. (Ebds.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: