Titel: Ueber das Auftragen des französischen Firnißes
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 9, Nr. LXXXVI./Miszelle 8 (S. 494)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj009/mi009086_8

Ueber das Auftragen des französischen Firnißes

befindet sich folgende, von Hrn. Samuel Nock in Gill's technical Repository, November 1822. S. 352 mitgetheilte, Verbesserung. Statt des Tuchendes oder der Sahlleiste, wovon in Gill's technical Repository 1 B. S. 356 (in diesem Journale S. 121.) die Rede war, bedient Hr. Nock sich eines weichen Badeschwammes, der nie, wie die Sahlleiste, Haare laßt, und dadurch die Arbeit verdirbt. Der Schwamm nimmt mehr Flüßigkeit auf, laßt dieselbe, bei gelindem Druke, durch die Leinwand fahren, und kann also länger gebraucht werden. Wenn seine Poren mit Firniß verstopft sind, so darf er nur mit Weingeist befeuchtet, und in grobe Leinwand gebunden werden, wo er dann sowohl zum Grundiren der zu überfirnißenden Stüke, als zur Wegnahme des alten Firnißes dient. Er bemerkt ferner, daß man in Frankreich den Firniß auch mit Kampfer verbessert.

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