Titel: Ueber gelbes Bienen-Wachs
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1822, Band 9, Nr. LXXXVI./Miszelle 9 (S. 494)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj009/mi009086_9

Ueber gelbes Bienen-Wachs

findet sich ein Auszug eines Schreibens des Hrn. B. Bizio an Hm. A. Bellani im Giornale di Fisica, Chimica etc. Dec. II. T. V. 5. Bimestre. S. 374, welchem zu Folge Hr. Bizio, gegen Chaptal (Elem. d. Chim. T. III. p. 184), gefunden hat, daß Aether und Alkohol die gelbe Farbe des Wachses selbst kalt vollkommen auszieht, noch besser aber, wenn das Wachs mit Alkohol gesotten wird. Es scheidet sich hiedurch die weiße Substanz des Wachses, nachdem die Alkohol-Auflösung desselben erkaltet ist, vollkommen ab, und die zurük bleibende Flüßigkeit enthält, außer dem gelben Färbestoffe, noch eine Säure, die die Tournesol Tinctur sehr stark roth färbt. Diese gelbe Flüßigkeit gab, abgeraucht, eine fette, nach Honig riechende Substanz, welche bei der gewöhnlichen Temperatur der Atmosphäre eine butterartige Consistenz hatte, und bei + 35° Reaum. schmolz. Diese fettige Substanz, welcher das Wachs seine Geschmeidigkeit verdankt, nennt Hr. Bizio Apalin (Apalina) und die weiße Ceucocera. Die Säure hat er noch nicht untersucht.

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