Titel: Boichoz's Maschine zur Verfertigung von Bindfaden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 10, Nr. VI. (S. 40–48)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj010/ar010006

VI. Beschreibung einer Maschine zur Verfertigung von Bindfaden (Spagat, fille ou fil de carret) von der Erfindung des Hrn. Boichoz, fils, controleur des contributions directes, zu Lons-le-Saulnier. Jura.

Aus dem Bulletin de la Société d'Encouragement pour l'industrie nationale. N. CCXVIII. S. 235.

Mit Abbildungen auf Tab. II.

Die Société d'Encouragement hat im Jahr 1816 einen Preis von 1500 Franken auf eine Maschine zur Verfertigung von Bindfaden von jeder Dike und Länge aus gehecheltem Hanfe ausgeschrieben. Diese Maschine sollte nicht größer seyn, als daß man sie in jedem mittelmäßig großen Zimmer aufstellen könnte; sollte höchstens die Kraft eines Mannes und eines Weibes, oder eines Mannes und eines Kindes erfodern, und in Hinsicht auf Menge und Güte des Erzeugnisses den Producten der gewöhnlich gebräuchlichen Vorrichtungen gleich kommen.

Die Hauptabsicht hiebei war, den Seiler in seiner Wohnung arbeiten zu lassen, und die langen Bahnen zu beseitigen, die man in einigen großen Häfen findet, an den kleinen aber und in dem Inneren von Frankreich nicht kennt.

Dieser Preis wurde im Jahr 1817 wiederholt, weil nur ein, Preiswerber sich einfand, der überdieß die Aufgabe nicht gehörig löste. Im Jahr 1818 erhielt Hrn. Boichoz Sohn den Preis, weil er allen Foderungen Genüge leistete. (Vergl. Bulletin vom Jahr 1818 S. 280.)

Das eingesandte Modell bestand aus einem Gestelle in Form eines Parallelogrammes, welches, indem es sich um sich selbst dreht, während seines Umdrehens alle Theile der Maschine, mit Ausnahme eines großen unbeweglichen Zahnrades, welches an einem Ende, des Gestelles, senkrecht steht, mit sich umtreibt. Um dieses Rad dreht sich ein Drilling, welcher, in Folge der Umdrehungen des Gestelles eine eigene Umlaufs-Bewegung erhält, in der er sich viermal um seine Achse dreht, während das Gestell |41| sich einmal um sich selbst bewegt. An dem Ende der Achse des Drillinges ist eine Schraube ohne Ende, welche eine Rolle, die der Regulator heiß, in Bewegung sezt. Die Kelle dieser Rolle ist gefurcht, um den Faden vor dem Abglitschen zu bewahren, und zugleich auch um denselben anzuziehen, wenn er aus der Hand des Arbeiters kommt. Während dieser Regulator sich einmal dreht, gibt er dem Faden der ganzen Länge nach 16 Drehungen.

Dieses Modell wich von der Maschine im Großen nur darin ab, daß das Triebrad, welches im Modelle am Gestelle angebracht war, durch ein an der Deke aufgehängtes Rad ersezt wurde, welches von dem Seiler mittelst eines Tretschemmels in Bewegung gesezt wurde, wodurch nicht bloß Arbeit erspart, sondern auch Regelmäßigkeit in dem Erzeugnisse erzielt werden konnte, indem es in die Willkühr des Arbeiters gelegt wurde, die Geschwindigkeit der Bewegung zu beschleunigen oder zu vermindern und selbst zu unterbrechen, wenn er anderswo beschäftigt ist.

Hr. Boichoz verhehlte sich nicht bei dem Concures, daß seine Maschine noch mancher Verbesserung fähig ist, vorzüglich in Hinsicht auf Verminderung des Lärmens, den sie verursacht, der Geschwindigkeit des Triebstokes, und der Vereinfachung des Baues. Er bemerkte, daß es vortheilhaft seyn könnte, statt des Zahnrades und des Triebstokes, Rollen anzubringen, und zwar aus folgenden Gründen:

Wenn man um eine unbewegliche Rolle in was immer für einer Entfernung eine andere bewegliche Rolle sich um ihre Achse drehen läßt, und beide durch ein Laufband in ihrer Kehle verbunden sind, so folgt: 1tens daß einer Seits dieses Laufband sich nach und nach von allen Puncten der Kehle der unbeweglichen Rolle abwindet, und anderer Seits sich mit derselben Geschwindigkeit auf denselben Puncten der Rolle aufwindet. 2tens daß die bewegliche Rolle, durch ihre Bewegung um die erstere, mittelst des gekreuzten Laufbandes eine zweite Bewegung erhält, die da macht, daß dieselbe sich um ihre Achse dreht; woraus folgt, daß die Reibung des Laufbandes auf den beiden Rollen in Hinsicht des Widerstandes dieselbe ist, die Statt gehabt haben würde, wenn diese beiden Rollen sich nur um ihre Achse gedreht hätten. Es ist allerdings richtig, daß man bei Rollen etwas mehr Kraft |42| braucht, als bei Zahnrädern, und zwar wegen der Steifheit, wegen des Widerstandes und der Spannung des Laufbandes: indessen wird die Maschine dadurch bedeutend vereinfacht, und sie bedarf keiner anderen Verbesserungen.

Hr. Boichoz schlug ferner vor, den Regulator durch die Spule selbst, wenn diese mit einer Drukfeder versehen wird, welche dem Bindfaden vor dem Aufwinden die nöthige Drehung gestattet, zu ersezen.

So verbessert liefert Hr. Boichoz nun nach drei Jahren ein sehr gut gearbeitetes Modell seiner Maschine. Da diese Maschine für alle Seiler höchst nüzlich werden, und denselben kostbarere Vorrichtungen ersparen kann, so beschloß die Société d'Emulation, in ihrem Bulletin eine Beschreibung und Abbildung derselben mitzutheilen.

Die neue Maschine besteht aus folgenden Theilen.

Zwischen den Pfosten eines Gestelles A, Fig. 12, 13, 14, 15 ist ein Rahmen C, der sich um zwei Achsen mittelst einer Treibrolle (die hier, wie in dem ersten Modelle angebracht ist; in der Maschine im Großen ist aber ein Treibrad an der Deke angebracht, das mittelst eines Tretschemmels bewegt wird) dreht, welche Treibrolle ihre Bewegung einer kleinen Rolle F auf der Achse des Rahmens mittelst eines gekreuzten Laufbandes mittheilt, das durch die Kehlen der Rollen läuft. Eine große senkrechte und bewegliche Rolle G, die an dem entgegengesezten Pfosten des Gestelles befestigt, und gleichfalls mit einem Laufbande versehen ist, steht mit einer kleinen Rolle H in Verbindung, die sie in Bewegung sezt. Diese Rolle ist an dem Ende einer Eisenstange I aufgezogen, die längs einer der äußeren Seiten des Rahmens hinläuft, und eine Schraube ohne Ende J führt, die in einen Triebstok K, der auf der Achse L der Spule M befestigt ist, eingreift.

Es ist einleuchtend, daß, wenn der Rahmen sich dreht, das um die unbewegliche Rolle gewundene Laufband die kleine Rolle mit sich fortzieht, und folglich auch die Schraube ohne Ende und die Achse der Spule. Die erste dieser Bewegungen gibt dem Bindfaden N die gehörige Drehung, die zweite bewirkt seine Aufhaspelung auf die Spule. Damit derselbe sich regelmäßig vertheilt, läßt man ihn durch einen Führer O laufen, |43| der auf einer Querstange hingleitet, und den man mittelst einer Drukschraube nach Belieben stellen kann. In dem Verhältnisse, als der Faden gebildet wird, und aus den Fingern des Arbeiters gleitet, läuft er durch das Auge Q (Fig. 19), das in der Achse der Rolle F angebracht ist.

Wir haben bemerkt, daß der Regulator an der ersten Maschine dazu bestimmt war, dem Faden immer gleiche Drehung zu geben, um die Spule immer gleichförmig zu versehen. Herr Boichoz hat anerkannt, daß geübte Seiler, ohne alle andere Beihülfe als der der Gewohnheit, dem Bindfaden eine gleichförmige Drehung geben, und diese Beobachtung bestimmte ihn, den Regulator zu unterdrüken, um dem Mechanismus mehr Einfachheit zu geben; hätte er die Spule geradezu auf der Achse angebracht, so würde er nur eine ungleiche Drehung erhalten haben. Diesem Fehler abzuhelfen, läßt er die Spule frei auf ihrer Achse, und verbindet sie bloß mit einer Drukfeder, welche sie allen Bewegungen der Achse folgen läßt, so lang sie frei ist, während diese sich dreht, ohne sie mit sich fortzureißen, wenn der Arbeiter Widerstand darbiethet.

Um diese Wirkungen hervorzubringen hat Hr. Boichoz an einem der größeren unteren Balken des Rahmens ein Sperrrad a mit einem Loche angebracht, durch welches die Achse der Spule läuft. Diese nimmt an einem ihrer Enden eine hölzerne Scheibe R auf, die mit einem Sperrhaken b und mit einer Feder c versehen ist, die sie drükt. Wenn der Arbeiter den Faden zurükhält, hindert der Sperrhaken, der in die Zähne des Sperrrades eingreift, die Spule zu folgen und sich abzuwinden, und da diese immer in derselben Richtung umlaufen, und nur dann von ihrer Achse ergriffen werden kann, wenn der Faden die gehörige Drehung erhalten hat, so hat man an ihrem entgegengesezten Ende eine Feder S angebracht, in welcher die Achse L frei läuft, und die man mittelst eines Schiebers f andrükt, damit sie auf diese Achse einen Druk hervorbringt, der stark genug ist, die Spule, wenn sie frei ist, mit in Bewegung zu sezen. Die Feder rollt sich in einer flachen, in der Achse eingeschnittenen, Kehle auf, damit diese nur in so fern frei werden kann, als die Feder gespannt ist.

Diese Vorrichtung bringt folgende Wirkungen hervor: der Faden dreht sich um sich selbst, so lang der Arbeiter Widerstand |44| leistet, und erhält dadurch den gehörigen Grad von Drehung; so bald aber der Faden nachgelassen wird, windet er sich um die Spule auf: dann fängt der Arbeiter wieder an, den Faden während der Bildung desselben zu drängen und zu ziehen, damit er dieselbe Drehung, wie vorher, erhält, und läßt dann neuerdings nach, damit er sich aufwinden kann, und so geht die Arbeit fort.

Da es zur Erleichterung derselben nothwendig ist, die Spulen öfters auszuwechseln, so hat Hr. Boichoz die Scheibe R so eingerichtet, daß sie sich bei allen einzusezenden Spulen brauchen läßt. Die Spulen dürfen nämlich in dieser Hinsicht nur an einem ihrer Enden von correspondirendem Durchmesser mit der Scheibe seyn, welche am Rande, zur Aufnahme eines kleinen Vorstekstiftchens, e, mit einem Ausschnitte versehen ist: auf diese Weise bilden die Scheibe und die Spule Einen Körper, und eine kann sich nicht ohne die andere drehen. Eben so haben auch alle Spulen, um nur einer Feder bei derselben zu bedürfen, an der der Sperre gegenüber stehenden Seite ein Vorstekstifchen d, welches sie mit der Feder vereinigt.

Wenn man die Spule abnehmen will, spannt man die Feder ab, und läßt den Schieber bis an das untere Ende seiner Bahn gleiten; man kann dann die Achse L ohne alle Mühe herausziehen, indem man sie bei dem Triebstoke K ergreift. Die Scheibe, die Spule und die Feder fallen dann von selbst ab; man stekt die beiden lezteren auf eine neue Spule, die man innenwendig in dem Rahmen dem Mittelpunkte des Sperrrades gegen über hält, führt die Achse L durch, spannt die Feder, und alles ist wieder in der alten Ordnung.

Im Falle, daß man immer nur eine und dieselbe Spule brauchen wollte, ist es, wenn diese voll ist, genug, den Sperrkegel aus den Zähnen des Sperrrades zu lösen. Die Feder c ist so vorgerichtet, daß sie den Sperrkegel in einer solchen Lage erhält, welche der Spule erlaubt, nachzugehen, wenn man den Faden zieht. Sie windet sich dann sehr schnell ab. Wenn man wieder anfangen will zu spinnen, bringt man die Feder auf den Kopf des Sperrkegels, und die Maschine arbeitet, wie vorher.

Eine wesentliche Vorsicht, die man beachten muß, ist diese, daß der Druk der Feder auf die Achse gehörig gemäßigt wird: denn, wenn man sie zu sehr drüken läßt, ist die Maschine zu |45| schwer zu bewegen, und wenn sie zu wenig drükt, so windet der Faden sich nicht gehörig auf: etwas Uebung bestimmt den Grad der Spannung, den man der Feder zu geben hat.

Die Vortheile, welche diese Maschine gewährt, bestehen in Folgendem:

1. Ein Seiler kann in einem kleinen Zimmer stehend, ganz allein, ohne seine Stellung zu verlassen, Bindfaden von jeder Dike und Länge verfertigen.

2. Die Maschine kann eben sowohl im Kleinen als im Großen verfertigt werden, und liefert immer dieselben Resultate.

3. Die Maschine erzeugt nicht nur eben so viel, als die gewöhnlichen Vorrichtungen, sondern sie spinnt mit eben so vieler Schnelligkeit, als der Spinner der Bildung seines Fadens zu geben vermag.

Man mag der Maschine was immer für eine Geschwindigkeit geben, diese beschleunigen oder vermindern, die Drehung bleibt immer dieselbe, weil sie von der Zahl der Umdrehungen des Rahmens und der Spule abhängt: da sich nun der Rahmen nicht drehen kann, ohne daß die Schraube ohne Ende die Spule dreht, so ist es offenbar, daß diese beiden Bewegungen immer im Verhältnisse mit einander bleiben müssen. Die Arbeit wird auch dadurch noch mehr vervollkommnet, weil man sicher ist, daß der Faden seiner ganzen Länge nach eine vollkommen gleiche Drehung bekommt, und folglich auf allen Puncten von gleicher Dike und von gleicher Stärke seyn muß.

Es ist einleuchtend, daß, wenn man auf dieser Maschine spinnt, man den Faden immer zurükhalten muß, und nur mit einigem Widerstande denselben nachlassen darf; denn, wenn man frei nachlassen würde, würde er über die Spule hingleiten, und sich nicht aufwinden. Diese Gewohnheit lernt sich leicht, und in kürzer Zeit wird ein gewöhnlicher Arbeiter so geschikt, wie der geübteste Seiler.

Die Versuche, die man mit dieser Maschine im Großen angestellt hat, haben bewiesen, daß der auf dieser Maschine gesponnene Bindfaden eben so schön, regelmäßig und stark ist, als der nach der gewöhnlichen Weise verfertigte. Was die Schnelligkeit der Arbeit betrifft, so weiß man, daß sie von zwei Umständen abhängt: 1tens von der Geschwindigkeit des |46| Hakens, an welchem, bei den gewöhnlichen Maschinen, der Faden befestigt ist. 2tens von der Geschiklichkeit des Arbeiters. Kann dieser seinen Hanf und sein Werk sehr schnell nachschiken, so muß man den Haken eine sehr große Geschwindigkeit ertheilen, damit der Faden immer jene Drehung erhält, die seine Dike erfodert, und die Arbeit wird schnell von Statten gehen; ist im Gegentheile der Arbeiter langsam, oder ist das Materiale schlecht, das er zu spinnen hat, dann darf man den Haken nur eine geringe Geschwindigkeit ertheilen, um dem Arbeiter Zeit zu lassen, indem sonst der Faden nicht gleich stark werden würde. Die Geschwindigkeit, die man dem Haken zu ertheilen hat, hängt also immer von der Geschiklichkeit des Arbeiters und von der Güte seines Materiales ab, und es kann keine absolute Geschwindigkeit geben.

Die Erfahrung hat übrigens erwiesen, daß die Maschine des Hrn. Boichoz eben so schnell arbeitet, als die gewöhnlichen Vorrichtungen, und sich nach der Geschiklichkeit des Arbeiters beschleunigen läßt. Sie ist einfach in allen ihren Theilen, kostet wenig, fodert wenig Reparatur, und läßt sich in jeder 16 Fuß (4 Metres) langen Stube aufstellen.

Erklärung der Figuren.

Fig. 12 Tab. II. Seitenaufriß der Bindfaden-Spinnmaschine.

Fig. 13 dieselbe Maschine von Vorne.

Fig. 14 dieselbe Maschine von Hinten.

Fig. 15 Grundriß.

Fig. 16 der bewegliche Rahmen besonders dargestellt.

Fig. 17 Plan und Aufriß der Eisenstange, die die Schraube ohne Ende führt.

Fig. 18 die Spule aufgezogen auf ihrer Achse besonders dargestellt.

Fig. 19 Grundriß und Aufriß der kleinen Rolle mit doppelter Kehle vorne an der Maschine: diese treibt den beweglichen Rahmen.

Fig. 20 Stellscheibe, auf dem Ende der Spule aufgezogen, und mit dem Sperrhaken und der Feder versehen.

Fig. 21 Ende der Spule, an welchem die Drukfeder angebracht ist.

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Die 5 lezten Figuren sich nach doppeltem Maßstabe der 5 ersteren bezeichnet: halb so groß als das Modell. Dieselben Buchstaben bezeichnen dieselben Gegenstände.

A, das Gestell. BB, die zwei Pfosten, zwischen welchen sich der bewegliche Rahmen C dreht. D, die Rolle, welche die Maschine treibt, und die man mittelst des Griffes E dreht. Bei der Maschine im Großen wird diese Rolle durch ein Rad ersezt, das sich an der Deke mittelst eines Tretschemmels dreht. F ist eine kleine Rolle mit doppelter Kehle, und mit der vorigen mittelst eines gekreuzten Laufbandes verbunden, wie man in Fig. 2 sieht. G, unbewegliche Rolle, die an einem der Pfosten B befestigt, und mit einem Laufbande versehen ist, welches, indem es sich kreuzt, in die Kehle der Rollen H läuft, und diese bewegt. I, horizontale Eisenstange, welche die Rolle H aufnimmt, und sich frei in zwei kupfernen Halsstüken dreht. J, Schraube ohne Ende, die auf der Eisenstange eingeschnitten ist. K, Triebstok mit 6 Zähnen, der in die Schraube ohne Ende eingreift. L, Achse der Spule, die den vorhergehenden Triebstok aufnimmt. M, Spule, mit dem aufgewundenen Faden N. O, Führer aus Kupfer, durch welchen der Faden läuft, und der längs der Querstange P hinläuft: man stellt ihn mittelst einer kleinen Drukschraube. Q, Auge in der hohlen Achse der Rolle F, welche den Faden durchläßt. R, Sperrscheibe, die mit ihren Rändern in eines der Enden der Spule eingreift. S, Drukschraube an dem anderen Ende derselben Spule, die die Achse L umfaßt. T, Bleimasse an einer Seite des Rahmens, um der eisernen Stange J an der gegenüberstehenden Seite Gegengewicht zu halten.

a, Sperrrad aus Kupfer, innenwendig an einer Seite des Rahmens gehörig befestigt: durch das Loch desselben läuft die Achse L. b, Sperrkegel auf der Scheibe R; c, Feder, die auf den Sperrkegel drükt; d, kleiner Vorstekstift, der das Ende der Drukfeder s aufnimmt; e, ein anderer Vorstekstift, der in einen Ausschnitt am Rande der Scheibe R eingreift, und dadurch diese leztere mit der Spule vereinigt. f, Schieber, der die Arme die Feder S zusammendrükt; diese Arme sind mit kleinen Kerben an ihrer Außenseite versehen, damit der Schieber nicht abgleiten kann. g, kleiner Vorstekstift, um die Stange l in ihrem Halse |48| zu erhalten, indem er in eine auf derselben eingeschnittene Kehle paßt. hh, Halsstüke aus Kupfer, in welchen die Stange I sich dreht.

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