Titel: Preisaufgaben für die Jahre 1823 bis 1830.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 10, Nr. XC. (S. 492–499)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj010/ar010090

XC. Preisaufgaben der Societe d'Encouragement pour l'Industrie nationale für die Jahre 1823, 1824, 1825 und 1830.

Wir haben im Februar-Stüke des polytechnischen Journals. S. 242, wo wir diese Preisaufgaben bereits anführten, bemerkt, daß das Programm zu demselben unserem Exemplare nicht beigelegt war. Da nun dasselbe eingegangen ist, tragen wir hier das Nöthige aus demselben nach:

Die I. Preisfrage für ein Mittel, armen Blinden die nüzlichste und zwekmässigste Beschäftigung zu verschaffen, wurde am 30 Oktober 1822 ausgeschrieben, und soll bis 1ten Mai 1823 beantwortet seyn. Wenn nicht irgend ein Missionär oder Abbé, (die sich der Blinden so gern annehmen) bereits über diesen Gegenstand eine Abhandlung geschrieben hat, die auf Befehl Sr. Exc. des Hrn. Großmeisters der Universität gekrönt werden muß, so sehen wir nicht ein, wie man über einen so wichtigen, und zugleich höchst verwikelten, Gegenstand etwas Gediegenes in dem kurzen Zeitraume von kaum 6 Monaten schreiben kann. Es scheint uns daher, daß diese Preisfrage entweder schon gelöst ist, oder in dieser kurzen Frist nicht gelöst werden kann, und wir begeben uns der Mühe einer Uebersezung des, diese Preisfrage betreffenden, Programmes.

Das Programm zur Preisaufgabe N. 1. (Polytechn. Journ. Febr. 1823 S. 242; wir lassen diese Preisaufgaben in den dort angegebenen Nummern fortlaufen) ist dasselbe, wie im Polytechn. Journ. B. VII. S. 91; das zu N. 2 wie Pol. Journ. B. VII. S. 93.; das zu N. 3, wie Pol. Journ. B. VII. S. 95.; das zu N. 4, wie Pol. Journ. B. VII. S. 95; das zu N. 5, wie Pol. Journ. B. VII. S. III.; das zu N. 6, wie Pol. Journ. B. VII. S. 114; das zu N. 7, wie Pol. Journ. VII. B. S. 99; das zu N. 8, wie Pol. Journ. B. VII. S. 100; das zu N. 9, wie Pol. Journ. VII. B. S. 116; das zu N. 10, wie |493| Pol. Journ. B. VII. S. 122; das zu N. 11, wie Pol. Journ. B. VII. S. 105; das zu N. 12, wie Pol. Journ. B. VII. S. 108; das zu N. 13, wie Pol. Journ. B. VII. S. 125. das zu N. 14, wie Pol. Journ. B. VII. S. 127. Alle diese Preisfragen müssen bis zum 1. Mai 1823. gelöset seyn.

Preisaufgaben für das Jahr 1824.

200 Franken für Vervollkommnung der Darmsaiten zu musikalischen Instrumenten.

Die in Frankreich verfertigten Darmsaiten zu musikalischen Instrumenten, vorzüglich die Quinten, stehen im Allgemeinen den neapolitanischen Saiten nach, welche aus drei Därmen gewunden, sich durch ihre große Durchscheinenheit, ihre Federkraft und dadurch auszeichnen, daß sie um auf einen gewissen Ton gespannt zu werden, sich nicht sehr verlängern, und mehrere Tage in derselben Spannung, ohne nachzulassen, verbleiben. Wenn man sie in Wasser legt, so bleiben sie länger, als andere Saiten, in demselben, ohne sich aufzudrehen. Alle diese Eigenschaften scheinen von derselben Ursache, nämlich von der Natur der Därme und von ihrer Bereitung, ehe man sie zu Saiten drehte, abzuhängen: es scheint nämlich, daß diese Bereitung die Fasern der Darmhaut geneigt macht, sich während des Drehens gleichsam aneinander zu löthen.

Die starke Race der Schafe, die man zu Paris vorzugsweise verzehrt, ist vielleicht nicht diejenige, die sich zu feinen Saiten am beßten schikt: indessen hat man doch vor den Commissären aus Därmen, die aus den Schlachthäusern zu Paris genommen wurden, mehrere Saiten von der verlangten Feinheit verfertigt, und mehrere derselben waren von ausgezeichneter Güte.

Wenn es übrigens auch ausgemacht wäre, daß die kleinere Race der Schafe von Sologne oder aus den Ardennen vorzugsweise zu den feinern Saiten benüzt werden müßte, so müßte der Saitenschläger dieses Materiale kennen, und nach den erwiesenen Eigenschaften desselben seine Arbeit einrichten, um daraus den möglich höchsten Vortheil zu ziehen.

Das es nun wahrscheinlich ist, daß die in Frankreich gezogene Schafe Därme liefern, die alle zur Verfertigung guter |494| Saiten nöthige Eigenschaften besizen, so bestimmt die Societé d' Encouragement einen Preis von 2000 Franken für denjenigen, der da beweisen wird, daß er immer, und auf eine so wohlfeile Weise, daß keine Concurrenz des Auslandes zu besorgen ist, alle für musikalische Instrumente nöthige Saiten, vorzüglich aber die Quinten, so verfertigen kann, daß sie den beßten neapolitanischen Saiten gleichkommen.

Bei der Unmöglichkeit, die Echtheit der eingesandten Muster immer streng zu erweisen, dürfen die Concurrenten keine solchen einsenden; sie müssen aber ihre Geschiklichkeit unter den Augen der Commissäre selbst erweisen, und aus Därmen, von welchen man weiß, woher sie kommen, so viele Saiten einer gewißen Art verfertigen, als man von ihnen verlangen wird.

Diejenigen, welche concurriren wollen, müßen sich bei dem Sekretariat der Gesellschaft vor dem 1. September 1823 einschreiben lassen, wo man ihnen dann die Zeit bestimmen wird, wann sie ihre Proben abzulegen haben, und sie auch mit den Anstalten bekannt machen wird, die jeden Unterschleif bei den unter den Augen der Commissäre vorgenommenen Arbeiten unmöglich machen.

So wie jeder Arbeiter mit seiner Probe fertig ist, werden seine mit einer Nummer bezeichneten Saiten bis zur Prüfung vor einem Special-Ausschusse, wo sie mit den beßten italienischen Saiten werden verglichen werden, unter Siegel gelegt, und dann nach Verdienst gewürdigt werden. Der Preis wird im Julius 1824 ertheilt.

Um zu beweisen, daß der Erfolg nicht vom blinden Zufalle abhing, wird der Preisträger den Commissären einen Aufsaz über seine unter den Augen derselben befolgtes Verfahren mittheilen, und dieses, auf Verlangen, geheim gehalten werden.

2000 Franken für Errichtung einer Fabrik im Großen zur Erzeugung feuerfester Schmelztiegel.

Die Tiegel müßen feuerfest genug seyn, um reines Eisen in denselben schmelzen zu können.

Bekanntlich mußte mancher interessante Versuch bisher aufgegeben werden, weil man nirgendwo Tiegel aufzutreiben weiß, die dem heftigen Feuer der Oefen in den chemischen Laboratorien zu widerstehen vermögen.

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Die Feuerbeständigkeit und Unschmelzbarkeit der Tiegel hängt von dem Thone ab aus welchem sie verfertigt werden. Man findet in mehreren Gegenden Frankreichs einen Thon, dessen Feuerbeständigkeit nichts zu wünschen übrig läßt, indem man aus demselben Tiegel verfertigt, die man in Gußstahl-Fabriken zu 5–6 Operationen brauchen kann. Es ist wahrscheinlich, daß man, wo man nur nachsuchen will, Lager von sehr reinem Thone finden wird, der mit Vortheil angewendet werden kann, oder daß man irgend ein einfaches, wenig kostbares Mittel finden wird, diejenigen Tiegel, die jezt schon ziemlich feuerbeständig sind, noch feuerfester zu machen203).

Man verlangt von dem Tiegel, daß er das stärkste Kohlenfeuer ohne in Fluß zu gerathen vertragen könne, und bei plözlichem Wechsel der Temperatur nicht springe. Die leztere dieser Bedingungen läßt sich leicht erfüllen, wenn man die Masse, aus welcher der Tiegel geformt wird, so mengt, daß der gebrannte Thon in derselben vorwaltet und nicht zu fein gepulvert ist; allein in dem Verhältniße, als der gebrannte Thon vorwaltet, wird die Masse selbst weniger zähe und läßt sich schwerer formen. Indessen läßt sich diese Schwierigkeit besiegen, und es scheint sogar, daß die Töpferscheibe nicht das beßte und nicht das schnellste Mittel zur Verfertigung solcher Waare ist, und daß ein zwekmäßig angebrachter Druk, oder jedes andere Mittel, wodurch die Wände gleiche Dichtigkeit erhielten, zwekmäßiger wäre.

Die Preiswerber werden sich selbst von der Güte ihrer Waare zu überzeugen haben, und können dieß leicht auf jedem Schmiede-Herde, über welchen sie einen kleinen Ofen von 8 Zoll im Durchmesser und 14–15 Zoll Höhe vom Boden des Herdes, wo die Röhre des Gebläses sich öffnet, aus Ziegeln bauen. Dieser Herd, der den Aschenherd bilden wird, kann 6 Zoll im Durchmesser, und darf nur 4 Zoll Höhe haben.

Man bringt einen Kanal an, der mit einem Ziegel geschlossen werden kann, welchen man nach Belieben abhebt, um |496| nöthigen Falles, wenn der Rost durch einen geschmolzenen Tiegel geflossen wäre, in den Aschenherd gelangen zu können.

Der Rost ruht auf dem Aschenherde, und kann entweder aus feuerfestem Thone und mit Löchern versehen seyn, wie der Boden der Sparöfen, oder auch aus eisernen Stangen von einem Zoll 9 Linien im Durchmesser, und 5 1/2 Zoll Länge bestehen. Diese Stangen können auf eisernen Vorstekstangen ruhen, so daß sie nur 3 Linien Zwischenraum zwischen sich lassen, damit, wenn der Luftstrom aus dem Gebläse sehr stark wäre, er nicht den Tiegel treffen, und denselben abkühlen kann.

Vom Roste weg sind die Wände des Ofens, der 8 Zoll im Durchmesser hält, 10 Zoll im Werke selbst hoch.

Sobald das kleine Mauerwerk aufgesezt ist, bekleidet man den Ofen innenwendig mit einer Zoll diken Lage eines Ueberzuges, der aus 5 Theilen unschmelzbaren Sand und nur Einem Theile guten Thon besteht, und den man anschlägt, theils um ihn an seiner Oberfläche zu ebenen, theils um ihn an den Ziegeln anhängen zu machen. So ausgefüttert hält der Ofen nur mehr 6 Zoll im Durchmesser.

Auf den Rost stellt man einen Kuchen oder kleinen walzenförmigen Fuß von 2 1/2 – 3 Zoll Höhe, der aus einem Gemenge von nicht schmelzbarem Thone und Sande besteht, und auf diesen den, mit klein gebrochenen und soviel möglich genau und ohne alle übrig gelassene Zwischenräume eingepaßten, nicht oxidirten Eisenstüken gefüllten Tiegel, den man mit einem Dekel schließt, und mit Sand und Thon verkittet.

Sobald die Kohlen, mit welchen man den Tiegel umgibt, angezündet sind, läßt man den Blasebalg spielen und gibt, so wie die Kohlen sich verzehren, neue Kohlen nach.

Auf diese Weise erzeugt man eine Hize, in welcher ein halbes Kilogramm mildes Eisen in 30–40 Minuten schmilzt.

Es ist nicht nöthig, daß die Tiegel, die man prüfen will, vorher im Ofen gebrannt wurden; es ist sogar besser, sie vor dem Brennen, aber vorläufig gehörig getroknet, zu probiren; sie ertragen so den schnellen Uebergang in eine höhere Temperatur besser, und die Tiegel, die man in Stahlfabriken braucht, sind immer nur getroknet.

Die Preiswerber werden 1tens Muster ihrer Tiegel von verschiedener, |497| Größe einsenden; 2te eine hinlängliche Menge nicht verarbeiteten Thones, so wie er aus der Erde kommt, und eine verhältnißmäßige Menge des Zusazes von gebranntem Thone, damit die Commissäre sich daraus selbst Tiegel verfertigen, diese prüfen und mit den eingesandten vergleichen können.

Diesen Mustern muß eine Abhandlung beigelegt seyn, in welcher die Erde nach ihren äußeren Merkmalen und ihrer Lagerung genau, und alle vorläufigen Vorbereitungs-Bearbeitungen desselben, so wie das weitere Verfahren bei der Verfertigung der Tiegel selbst genau und im Detail beschrieben ist. Sie werden auch einen Kosten-Ueberschlag beilegen, damit die Gesellschaft sich überzeugen kann, daß Beseitigung ausländischer Concurrenz wirklich dabei möglich ist.

Die Probe, welche man mit diesen Tiegeln vornehmen wird, wird darin bestehen, daß man, ohne allen Kohlenzusaz, 3–4 Kilogramme mildes Eisen darin schmilzt.

Wenn die Preisträger wünschen, daß ihr Verfahren geheim gehalten bleibe, so wird dieß geschehen, und ihre Beschreibung im Archive unter Siegel niedergelegt werden.

Muster und Abhandlungen müssen vor dem 1ten Mai 1824 eingesendet werden; der Preis wird im Julius ausgetheilt.

Preis auf Vervollkommnung der Eisengießereien.

Preis auf Vervollkommnung der Gußwerke, welche noch weiter bearbeitet werden müssen.

Man klagt in Frankreich allgemein über die schlechten Eisengußwerke, die zur weiteren Bearbeitung bestimmt sind; man klagt auch über die Unvollkommenheit der Formen selbst.

Wenn man Eisengußwerke mit dem Griffel oder mit der Feile bearbeitet, so findet man dieselben an ihrer Oberfläche öfters so hart, daß die beßten Instrumente nicht angreifen. Mehrere dieser Eisengußwerke sind in ihrem Inneren mit mehr oder minder häufigen Kügelchen angefüllt, die mit der Masse nicht zusammenhängen. Andere sind sehr porös und ohne alle Zähigkeit, so daß man sie weder poliren noch ausbohren kann, ohne daß sie sprängen. Diese Mängel entstehen nicht immer aus der schlechten Beschaffenheit des Gußeisens; denn mehrere unserer Eisengießer haben |498| ohne allen Erfolg englisches Gußeisen angewendet, das die Engländer so sehr zu benüzen wissen.

Es fehlt also an irgend einer Operation beim Formen oder Gießen. Man muß den Gießer hernehmen, wenn die Stüke so verdreht aus der Form kommen, daß man sie nicht mehr zusammenfügen kann; wenn sie voll Blasen oder mit Sand überstreut sind; wenn die Kanten an den großen Stüken nicht scharf genug sind, wo man sie so haben wollte; es ist endlich ein Fehler, wenn er mehrere Stüke gießen muß, um ein einziges brauchbares zu erhalten204).

Diese Betrachtungen bestimmten die Gesellschaft zwei Preise, jeden von 6000 Franken, auszuschreiben. Den ersten für denjenigen, der ein wenig kostbares Verfahren angeben wird, wodurch man (aus was immer für einem Erze) einen milden Guß erhalten kann, der für die zartesten Stüke eben so gut wie für die größten taugt, deren man sich in der Mechanik bedient, und alle nöthigen Eigenschaften besizt, d.h., feinkörnig, vollkommen gleichartig, und sehr zähe ist, ohne sich dabei schwer unter Feile und Meißel arbeiten zu lassen.

Der andere Preis von 6000 Franken ist für denjenigen bestimmt, der das sicherste, wohlfeilste und schnellste Verfahren angeben wird, Gußwerke zu liefern, die weiter bearbeitet werden müssen, sie mögen von was immer für einer Form oder Größe seyn.

Die Preisträger müssen die Mittel beschreiben, wie man sich von der Güte eines Gusses überzeugen und das Verderben desselben bei der Anwendung verhüten, wie man einen mittelmäßigen verfeinern und mildern, und denselben zu jeder weiteren beliebigen Arbeit tauglich machen kann.

Sie müssen auch die Mittel anzeigen, durch welche man dem Erhärten an der Oberfläche sehr dünner Stüke vorbeugen, oder demselben auf eine wohlfeile Art abhelfen kann, insofern es (wahrscheinlicher Weise) die unvermeidliche Folge einer durch schnelle Abkühlung hervorgebrachten Härtung ist.

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Sie werden ferner die beßten Legierungen angeben, die man anwenden kann, um eine ausgezeichnet harte Masse zu erhalten, die eine feine Politur annimmt, wie es z.B. bei Strekwalzen nothwendig ist205).

Sie werden endlich die Mittel angeben, wodurch man die Verbindung des Sandes mit dem Metalle verhindern kann, und die Anstalten, die man treffen muß, um die elastischen Flüssigkeiten, die sich sowohl in der Form als in dem Gusse aufhalten und Blasen erzeugen, zu beseitigen.

Die Preiswerber um Verbesserung der Eisengießereien überhaupt werden Prismen von 8–10 Centimetern im Durchmesser einsenden, damit man sie leicht brechen und probiren kann. Sie werden durch Zeugnisse erweisen, daß diese Prismen Gußeisen vom ersten Fluße, und gewöhnliches Erzeugniß sind, und diesen Mustern eine Abhandlung beilegen, in welcher sie 1. die Art des Erzes bestimmen werden, welches seiner Natur nach das beßte Gußeisen gibt; 2. das wohlfeile Verfahren, wodurch man aus den schlechtesten Erzen der Hochöfen einen hinlänglich milden Guß erhalten kann. Dieses Verfahren wird vor den ernannten Commissären wiederholt werden.

Auch die Muster von Gußwerken müssen von den betreffenden Preiswerbern mit Zeugnissen versehen seyn, daß sie nur gewöhnliche Arbeit und nicht auserlesene Stüke sind, und die Preiswerber werden vor den Commissären gießen, was man von ihnen verlangt.

Die Preiswerber können der größten Verschwiegenheit sicher seyn, und auch ein Brevet nehmen. Muster und Abhandlung müßen vor dem 1ten Mai 1824 eingesandt und der Preis wird im Julius vertheilt werden.

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Man könnte, z.B., durch Abreibung und Schlämmung den Schwefelkies-Sand entfernen, der den Thon schmelzbar macht. Einige Chemiker empfahlen wegen der Feuerbeständigkeit der Bitterrede etwas kochsalzsaure Bitterrede als Zusaz zu dem Thone. A. d. O.

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Die Engländer gießen viel in sogenannten grünen Sand. Warum gelingt dieß nicht auch in Frankreich. A. d. O. Hier in Augsburg werden Kanonen von jedem Kaliber u.a. G. mit dem besten Erfolg in Sand gegoßen. D.

|499|

Ein Fünfzehntel Zinn gibt einen sehr harten, feinkörnigen Guß. Braunstein und Stahl liefern eine Masse, die sich sehr gut gießt, und heiß auch schmieden läßt, hart aber sehr spröde und brüchig ist. A. d. O.

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