Titel: Kämme zum Kämmen der Ziegen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 10, Nr. XVII./Miszelle 23 (S. 122)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj010/mi010017_23

Kämme zum Kämmen der Ziegen.

Man sängt jezt an, das Haar der Ziegen, die in Frankreich auf den hohen Alpen weiden, sorgfältiger zu benuzen, und kämmt das Wollenhaar derselben zu Filzhüten etc. Nachdem man sich überzeugte, daß die gewöhnlichen Kämme hiezu nicht taugen, ließ Herr M. Serres, Unterpräfect zu Embrun, folgende Kämme hiezu verfertigen: 1) Einen Ausrichtkamm, der an einem Stiele eine hölzerne 1 Decimeter (ungefähr 4 Zoll) lange Platte mit 15 Zähnen von Eisendraht trägt, die 5 Decimeter lang und 3 Millimeter stark sind. 2) Zwei andere Kämme, wovon der erste an einem Stiele eine Bleiplatte trägt, in welcher 18 Zähne von Messing-Draht, der zweite, in welchem 25 solcher Zähne stehen: diese Zähne sind 1 1/2 Millimeter stark und stehen zwei Millimeter von einander. Mit diesen Kämmen werden die Ziegen nach der Richtung der Haare gekämmt, die ausgekämmten Haare sortirt und weiter benuzt. (Vergl. Bulletin de la Société d'Encouragement. p. l'Ind. nat. N. 218. S. 247).

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