Titel: Ueber Asclepias syriaca,
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 10, Nr. XLIII./Miszelle 9 (S. 252)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj010/mi010043_9

Ueber Asclepias syriaca,

oder die syrische Seidenpflanze, die auch auf dem schlechtesten Boden der uns gedeiht und auf gutem ein wahres Unkraut wird, kommt im Dictionnaire technologique, und aus diesem in Gill's technical Repository. November 1822. S. 849 ein kleiner Aufsaz vor, in welchem diese Pflanze neuerdings zur Verfertigung von Hüten, Strümpfen, Mäzen, Plüche, Flannell, Atlas und sehr feinem Tuche etc. empfohlen wird. – Bei uns in Deutschland wollte die Verarbeitung dieser Pflanze, die übrigens unser Klima, so wie fast alle Giftpflanzen, so gut verträgt, daß sie Landplage werden könnte, im Großen nie gelingen. Man räth hier die außerordentliche feine und leichte Samenwolle, die jeder Hauch verträgt, der Einwirkung der Dämpfe auszusezen, und naß zu kardetschen oder mit Baumwolle gemengt.

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