Titel: Sicheres Mittel gegen Verfälschung der Wechselbriefe und Anweisungen durch Aenderung der Zahlen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 10, Nr. XCII./Miszelle 6 (S. 511)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj010/mi010092_6

Sicheres Mittel gegen Verfälschung der Wechselbriefe und Anweisungen durch Aenderung der Zahlen.

Dr. Paris schlägt im London Journal N. 26. S. 97. folgendes Verfahren vor. Man schreibt die Zahlen von 1 bis 9, in von der Rechten zur Linken fortlaufenden Ordnung, in so vielen Zeilen als nöthig, unter einander: z.B.

9, 8, │7, 6, 5, 4, 3, 2, 1.

9, 8, 7, 6, 5, │4, 3, 2, 1.

9, 8, 7, │6, 5, 4, 3, 2, 1.

wovon die untere Zeile die Einheiten, die zunächst darüber stehende die Zehner u.s.f. andeutet. Nun schneidet man diese Zeilen bei jenen Ziffern durch, welche die verlangte Zahl geben, z.B. bei den oben gezeichneten Linien, wenn die zu bezahlende Summe siebenhundert, vierzig und sechs ist. Hier ist kein Radiren möglich, und jede Veränderung würde nur eine Verminderung des Werthes erzweken, die kein Betrüger wird beabsichtigen wollen.207).

|511|

Es ist aber offenbar, daß diese Methode bei sogenannten runden Zahlen nicht anwendbar ist; z.B. wenn es heißen soll, 700, oder 704; außer man macht am Ende rechts auch noch eine Nulle. A. d. Ueb.

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