Titel: Verbesserung an Dächern von Gußeisen, worauf Wilh. Hukham, Eisengießer zu Exeter in der Grafschaft Devon, am 4. Jun. 1822 sich ein Patent geben ließ.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 11, Nr. XIV ./Miszelle 10 (S. 116–117)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj011/mi011014_10

Verbesserung an Dächern von Gußeisen, worauf Wilh. Hukham, Eisengießer zu Exeter in der Grafschaft Devon, am 4. Jun. 1822 sich ein Patent geben ließ.

Diese Verbesserung an Dächern von Gußeisen besteht vorzüglich in eisernen Platten oder Kappen, welche an den Sparren angebracht werden, um die Kanten der Schieferplatten oder des Beleges überhaupt, mit welchem das Dach eingedekt wird, zu bedeken. Man schlägt vor, die Sparren mit einer Rippe in der Mitte ihrer oberen Fläche zu gießen, wodurch an jeder Seite eine Vertiefung zur Aufnahme der Kanten der Schiefer entsteht, und wenn diese in jene Vertiefungen eingesezt werden, die Platten oder Kappen aufzusezen und an der Mittelrippe mittelst Bolzen oder Schrauben zu befestigen. Damit die Sparren noch fester würden, schlägt man vor, sie auch unten mit einer Rippe zu gießen.

Die Figur des Querdurchschnittes der Kappe kann entweder eben oder |117| gekrümmt seyn, je nachdem sie dadurch besser auf die Sparren paßt. Wenn die Sparren mit einer Mittelrippe versehen sind, wird sie eben besser seyn; sind sie aber an ihrer oberen Fläche flach oder eben, dann müssen die Kanten der Kappen aufgebogen werden, und zwar entweder in einer krummen Linie, oder in einem doppelten Winkel, so daß sie eine Vertiefung bilden, in welcher die Kanten der Schiefer etc. liegen können.

In den Sparren wie in den Kappen sind, in gewissen Entfernungen, Löcher angebracht, durch welche die Schrauben-Bolzen, womit die Kappen an den Sparren befestigt werden, laufen. Die Schiefer werden mittelst Kittes befestigt47) . (Aus dem London Journal of Arts etc. N. 25 S. 14)

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Man vergleiche hiemit polytechn. Journal Bd. 8. S. 127. Bd. 9. S. 401. Bd. 10. S. 257. D.

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