Titel: Lampe der Hrn. Duverger und Gotten, rue Trousse-Vache, N. 6, á Paris.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 11, Nr. XIV ./Miszelle 21 (S. 122)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj011/mi011014_21

Lampe der Hrn. Duverger und Gotten, rue Trousse-Vache, N. 6, á Paris.

Hr. Molard d. jüng. erstattet in dem Bulletin de l. Soc. d'Encouragement N. 221 S. 377 Bericht über diese Patent-Lampe, in welcher das Oel, wie in den Lampen der Hrn. Carcel und Gagneau, mittelst eines Uhrwerkes aufgepumpt wird. Die a. a. O. davon gegebene Beschreibung ist nicht so klar, daß man sie nach derselben nachbilden könnte. Man hält überdieß auch die Flüssigkeit geheim, in welcher die Schaufeln des Rades spielen – „eine ganz besondere Flüssigkeit, die aus einem nicht troknenden Oele besteht“ (fluide particulier, composé d'huile non siccative). Es scheint, man würde uns endlich zu Paris nicht bloß das Lampenlicht, sondern selbst, wo möglich, das Mondenlicht vorenthalten, wenn man nicht in ganz Deutschland wüßte, daß der Memminger-Maun zu Paris, so gut, wie zu Augsburg, München und Berlin scheint: denn die Wiener allein haben, vermutlich seit der türkischen Belagerung, zwei Monde. Die Lampe der Hrn. Duverger und Gotten ist eine Brevet-Lampe.

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