Titel: Verbesserung bei Verfertigung von Pistolen-Halftern, Patronen, Taschen und verschiedenen anderen Gehäusen, worauf Fz. Deakin, Schwertfeger und Drahtzieher zu Birmingham, Warwickshire, sich am 9. November 1822 ein Patent geben ließ.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 11, Nr. XIV ./Miszelle 22 (S. 122–123)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj011/mi011014_22

Verbesserung bei Verfertigung von Pistolen-Halftern, Patronen, Taschen und verschiedenen anderen Gehäusen, worauf Fz. Deakin, Schwertfeger und Drahtzieher zu Birmingham, Warwickshire, sich am 9. November 1822 ein Patent geben ließ.

Diese Halftern und Gehäuse werden aus verzinntem Eisenbleche oder Kupferbleche oder irgend einem anderen schiklichen Metalle verfertigt; das Blech wird an seinen Kanten mittelst Loches oder mittelst Niete, Bolzen, Stifte, Schrauben, oder auf irgend eine Weise befestigt. Die auf diese Weise gebildeten Gehäuse werden mit Leder, Tuch, Leinen oder Faden, Baumwollenzeug, Calico, Papier oder mit anderen faserigen Substanzen überzogen, und dieser Ueberzug dann angestrichen, gefirnißt, lakirt etc. Die Form derselben hängt vom Gutdünken der Arbeiter ab.

Auf diese Weise wird die Munition in jeder Witterung und in jedem Klima vor Nässe geschüzt; die Dauerhaftigkeit ist auf den möglich höchsten Grad |123| gebracht, indem das Gehäuse von Metall, und gegen Rost durch seine gefirnißte Hülle geschüzt ist; überdieß kommen diese. Gehäuse meistens wohlfeiler, als wenn sie aus Leder verfertigt wären, und sie sind um ein Viertel leichter, was für den Soldaten auf dem Marsche keine Kleinigkeit ist. Das Ersparniß soll wenigstens die Hälfte, wo nicht mehr, betragen. (Aus dem London Journal of Arts. N. 26. S. 68 und 94).

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