Titel: Universal-Kitt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 11, Nr. XXXIX./Miszelle 18 (S. 251)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj011/mi011039_18

Universal-Kitt.

Man löst eine Unze Mastix in hinlänglicher Menge höchst rectificirten Weingeistes auf, und läßt eben so viel Hausenblase so lang in Wasser, bis sie so ziemlich erweicht ist, worauf man sie in Rum oder Branntwein auflöset, so daß sie eine starke Gallerte bildet, welcher man 2 Quentchen fein gepülverten Ammoniak-Gummi zusezt. Beide diese Auflösungen sezt man zugleich in einem irdenen Gefäße einer gelinden Wärme aus, und nachdem diese Ingredienzen sich gehörig gemengt haben, gießt man sie in eine Flasche, die wohl verstopft aufbewahrt werden muß. Wo man sich dieses Kittes bedienen will, stellt man die Flasche in warmes Wasser, erwärmt das Porcellan oder Glas, das man kitten will, bringt die mit diesem Kitte bestrichenen Bruchflächen so genau wie möglich auf einander, und hält sie wenigstens 12 Stunden lang in innigster Berührung, bis der Kitt sich gesezt hat. Dieser Kitt hält so fest als die Masse des Gefässes, und ist kaum bemerkbar. (Aus dem Monthl. Mag. et Bull. Scient. 1823 in dem Giornale di Fisica etc. T. VI. Decade II. 2 Bimestre. S. 170)

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