Titel: Ueber Zuker, als Mittel Fleisch und Fisch vor Fäulniß zu bewahren,
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 11, Nr. XXXIX./Miszelle 29 (S. 255)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj011/mi011039_29

Ueber Zuker, als Mittel Fleisch und Fisch vor Fäulniß zu bewahren,

haben wir neulich aus dem London Journal of Arts. (B. 9. S. 495.) eine Notiz mitgetheilt. Hr. C. Gyde bestätigt die gute Wirkung des Zukers durch angestellte Versuche, die er im London Journal of Arts, Mai 1823. S. 253 erzählt, indem er, wie er bemerkt, nicht zu denjenigen gehört, die, wie Shakespeare's Rüpel sagen: „mir gefällt alles, was gedrukt ist, weil ich dann weiß, daß es wahr ist.“ Er zog zwei Fischen, die wenigstens schon zwei Tage lang aus dem Wasser waren, die Haut ab, und rieb sie mit einem Kaffee-Löffelchen voll gemeinen feuchten braunen Zuker und eben so viel Salz auf beiden Seiten ein. Zwei Tage darauf lieh er sie kochen, und fand sie eben so wohlschmekend, als wenn sie frisch aus dem Wasser geholt worden wären.113) Er bemerkt, daß auch

|255|

Nach unseren Erfahrungen macht der Zuker bei Rauchwürsten ein vortreffliches Conservationsmittel aus. Würste, denen nebst der gehörigen Quantität Salz noch 3 Prozent geflossener Zuker beigemengt werden, halten sich einige Jahre lang, und bleiben vorzüglich saftig. D.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: