Titel: Oekonomische Hänge-Brüke.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 11, Nr. XXXIX./Miszelle 39 (S. 257–258)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj011/mi011039_39

Oekonomische Hänge-Brüke.

Zu Annanay, Dpt. de l'Ardèche in Frankreich, hat man folgende sehr wohlfeile Brüke über einen Bach gebaut. Man machte einen Bindel von 8 Eisen-Drahten (deren jeder 1/22 Zoll im Durchmesser hielt), viermal über den Bach hin und her laufen, und befestigte ihn an jedem Ufer im Felsen mittelst eines eisernen Bolzens. Quer über diese Bündel wurden, absazweise, Balken, und auf diese Bretter, parallel mit den Drähten, gelegt, über welche man hinging. Als Geländer wurde ein ähnlicher Drahtbündel zu Hetzen Seiten aufgezogen, und zur Verhütung des Schaukelns stüzte man die Brüke in ihrer Mitte auf einige größere Steine im Bette des Baches. Diese leichte |258| Brüte, die 2 Fuß breit und 55 Fuß lang ist, und nur 50 Franken, (kaum 2 Guineen (oder Louisdors, kostet) schwankt durchaus nicht, wenn man darüber hingeht. (London Journal of Arts. Mai 1823. S. 273).

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