Titel: Um Raupen auf Obstbäumen zu vertilgen
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 11, Nr. XXXIX./Miszelle 48 (S. 260)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj011/mi011039_48

Um Raupen auf Obstbäumen zu vertilgen

empfiehlt Hr. Joh. Sweet im V. Bande der Transactions of the London Horticultural Society frisch gelöschten Kalk in dem möglich feinsten Pulver-Zustande auf die vorher frisch begossenen niedrig gehaltenen, oder bethauten oder beregneten hochstämmigen Bäume während einer Windstille zu stäuben. Dieses Einpudern der Bäume mit frischgelöschtem Kalke muß ehe geschehen, als die Fruchte anfangen, sich zu färben. Bäume und Sträucher leiden, wie Hr. Sweet versichert, bei dieser Methode durchaus nicht, und die Insecten gehen dabei zu Grunde,117) vorzüglich die Schnekenraupen. (Vgl. Gill's Repositor. N. 14. S. 136.)

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Und allmählich auch der arme Teufel, der die Bäume auf diese Weise einpudern muß. Um Stachelbeeren essen zu können (denn um diese handelt es sich bei Hrn. Sweer vorzüglich) Menschenleben opfern, ist mehr als Barbarei. A. d. Ueb.

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