Titel: Färbung der Alaunkristalle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 11, Nr. LIX./Miszelle 12 (S. 385)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj011/mi011059_12

Färbung der Alaunkristalle.

Man sezt den Färbestoff der gesättigten Alaun-Auflösung in siedendem Wasser in der verlangten Schattierung zu, und nimmt, um einen guten Kern zu erhalten, Coles (abgeschwefelte Steinkohlen) mit etwas Blei (damit sie untersinken) und umwindet sie mit Baumwolle oder Worsted; denn sonst bleiben keine Kristalle daran hängen. Man färbt sie gelb, mit kochsalzsaurem Eisen;

blau, mit einer Indigo-Auflösung in Schwefelsäure;

blaß-blau, mit gleichen Theilen Alaun und blauen Vitriol;

carmesin, mit einem Aufgusse von Krapp und Cochenille;

schwarz, mit chinesischer Tusche und Gummi;

grün, mit gleichen Theilen Alaun und blauem Vitriol, und mit einigen Tropfen kochsalzsaurem Eisen;

milchweiß, man hält den Alaunkristall über ein Glas, das mit Ammonium gefüllt ist: der Dampf desselben schlägt die Thonerde an der Oberfläche des Kristalles nieder.

(Aus N. 28 of Journal of Science, Literature etc. Auch in Gill's technical Repository N. 14. S. 83).

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