Titel: Neues Verfahren des Hrn. Peclet die Elaïne aus den Oelen zu erhalten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 11, Nr. LIX./Miszelle 13 (S. 385)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj011/mi011059_13

Neues Verfahren des Hrn. Peclet die Elaïne aus den Oelen zu erhalten.

Dieses Verfahren gründet sich auf die Eigenschaft der Stearine, mit starken Laugen in der Kälte Seife zu bilden, eine Eigenschaft, die die Elaïne nicht besizt. Um diese beiden Stoffe von einander zu scheiden, gießt man auf das Oel eine concentrirte Auflösung kaustischer Sode, schüttelt die Mischung, und erwärmt sie etwas, um die Elaïne der Seife von der Stearine zu scheiden, läßt sie durch ein leinenes Tuch lausen, und scheidet dann durch Abseihen die Elaïne von der überschüssigen alkalischen Auflösung. Dieses Verfahren ist mir immer bei allen Oelen gelungen, ausser bei den ranzigen und durch die Hize verdorbenen, und diese Elaïne verhielt sich ganz wie jene der Hrn. Chevreul und Braconnot 160) . (Annales de Chimie. Mars. 1823. S. 330.)

|385|

Aus den ölig alkalischen Beizen der Türkischrothfärberei scheidet sich die Elaïne in Menge ab. Ich besize davon einen bedeutenden Vorrath. D.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: