Titel: Ferment zum Brodbaken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 11, Nr. LIX./Miszelle 6 (S. 381–382)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj011/mi011059_6

Ferment zum Brodbaken.

Das Philosophical Magazine and Journal empfiehlt im Februar Stüke 1823 S. 144 aus der Yorkshire Gazette folgendes Ferment zum Brodbaken. Man kocht Ein Pfund gutes Mehl, Ein Viertelpfund Melis- |382| oder braunen Zuker und etwas Salz eine Stunde lang in zwei Gallonen 154) Wasser, und gießt die Abkochung noch milchwarm in eine Flasche, die man gut verpropft. Nach 24 Stunden kann man dieses Ferment brauchen, und wird Eine Pinte 155) davon auf 18 Pfund Brod nöthig haben. Auf Ein Pfund gequetschter Erdäpfel (die mehligen sind die beßten) nimmt man vier Loth Melis-Zuker, und zwei Löffel voll gemeinen Zeug. Die Erdäpfel müssen vorläufig durch einen Durchschlag zu Brei verwandelt, und mit warmen Wasser zu gehöriger Consistenz verdünnt werden. Auf diese Weise erhält man aus Einem Pfund Erdäpfel ein Quart 156) guten Zeug, der, während er gährt, mäßig warm gehalten werden muß. Dr. Hemter, von welchem dieses Recept herrührt, bemerkt, daß dieser Zeug sich lang hält. Die Baker nehmen keinen Zuker, wo sie Erdäpfel als Zeug brauchen.

|382|

Ein Gallen ist, Weinmaß, 2,67 Wiener Maß; Biermaß, 3,264.

|382|

Eine Pinte Weinmaß, 0,3341 Wiener Maß, und eine Pinte Biermaß 0,4078.

|382|

Ein Quart ist eine halbe Pinte. A. d. Ueb.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: