Titel: Laudier's Anleitung Mauer- oder Erdpflaster anzulegen.
Autor: Laudier,
Fundstelle: 1823, Band 12, Nr. XXXVII. (S. 173–188)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj012/ar012037

XXXVII. Practische Anleitung zur Kunst auf Venezianer Art Mauer- oder Erdpflaster anzulegen. Von Hrn. Laudier, ehemaligen Chef de bataillon du génie.

Aus dem Bulletin de la Société d'Encouragement. Nro. 224. S. 31.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

I. Kapitel. Zubereitung des Bodens.

1. Von der ersten Lage.

Man bedient sich dieses Mauer- oder Erd-Pflasters nach Venezianer Art in Zimmern, in der Einfahrt eines Hauses, auf Gewölben, auf Fußboden, die aus Holz aufgezimmert sind, und zwar nicht bloß unter Dach, sondern auch im Freien. In jedem Falle wird aber dieses Pflaster immer auf dieselbe Weise bereitet; nur muß man, zumal wo man zu ebener Erde die erste Lage anbringt, darauf sehen, daß der Boden vollkommen troken und eben, und die Erbe an demselben gehörig festgestampft ist.

Wenn dieses geschehen ist, macht der Arbeiter in den Eken des Raumes, der auf diese Weise gepflastert werden soll, zwei Zoll über der Erde Zeichen, und verbindet dieselben mittelst eines an einem Lineale hingezogenen starken schwarzen Striches. Hierauf bedekt er die Erde oder den Boden bis zur Höhe dieses schwarzen Striches mit Schutt und alten Ziegeln, welche gleichförmig und dicht angeschüttet, und mit der Doke, Fig. 18., fest niedergestampft werden. Während dieser Arbeit besprengt man diese Masse mittelst kleiner Besen mit Kaltwasser. Um sie gehörig zu ebenen, bedient man sich des Lineales und der Sezwage, Fig. 28.

2. Von der zweiten Lage.

Drei Zoll über der ersten Linie zieht man eine zweite schwarze Linie, welche die Höhe der zweiten Lage bestimmt, die gleichfalls aus Schutt und alten Ziegeln besteht, welche |174| auf folgende Weise zubereitet werden. Man zerstößt den Schutt und die Ziegel, mengt sie mit Sand und Kalk, und bildet auf diese Weise einen groben Mörtel. Sobald man eine hinlängliche Menge desselben besizt, trägt man ihn drei Zoll hoch auf die erste Lage auf, breitet ihn mittelst eines eisernen Rechens, Fig. 16., gleichförmig aus, und recht ihn gut ein, gleicht ihn hierauf mit einer Latte und mit der Sezwage ab, und befeuchtet ihn sodann mit Kalkwasser, worauf man ihn mit der Doke niederstampft, und mit einem eisernen Bläuel so lang schlägt, bis er einer neu überworfenen Mauer gleicht, wo man sodann noch einmal mit der Doke darüber kommt. Wenn diese zweite Lage beinahe treten ist, trägt man die dritte, oder sogenannte rothe Lage, (coucherouge) auf.

3. Von der dritten oder sogenannten rothen Lage.

Man zerkleint alte oder neue Ziegel, und wenn matt eine hinlängliche Menge derselben durch ein enges Sieb durchgesiebt hat, Fig. 12., schlägt man sie in einen Haufen auf, alle kleineren Stüke, die sich demselben beigemengt haben könnten, sorgfältig auslösend. Um sie hierauf gehörig zu mischen, bildet man zwei Haufen, deren einer zwei Drittheile zerstampfter Ziegel, und der andere ein Drittheil Kalk hält. Dann wirft ein Arbeiter eine neue Schaufel voll Ziegelsandes, die eben so gemengt ist, und so fort, bis aller Ziegelsand ganz verbraucht, und sorgfältig mit dem Kalke gemischt ist42). Hierauf wird die Masse mit einem eisernen Rechen noch einmal umgekehrt, bis alles gehörig gemengt ist; und nachdem sie gehörig mehremalen umgekehrt wurde, besprengt man sie mit Wasser, rührt sie noch einmal mit dem eisernen Rechen, bis sie die Consistenz eines halb festen Mörtels erlangt hat.

4. Wie die rothe Lage aufgetragen wird.

Der rothe Mörtel wird auf obige Weise aufgetragen. Die Lage erhält 1 3/4 bis 2 Zoll Höhe. Wenn die zweite Lage schon |175| zu troken wäre, um dem rothen Mörtel nachzugeben, und sich nicht mehr mit demselben gehörig verbindet, wenn man ihn einrecht, so muß man den ganzen Boden befeuchten, und, wenn derselbe hinlänglich begossen ist, so schlägt man den Mörtel haufenweise auf denselben, und breitet ihn gehörig gleichförmig mit einem eisernen Rechen aus. Dann führt man das Lineal mit der Sezwage nach allen Richtungen des auszupflasternden Raumes hin, und wägt alles auf das Genaueste ab.

Die gesammte Höhe der drei Lagen, vorzüglich in Zimmern zu ebener Erde, wo Feuchtigkeit zu besorgen ist, muß 6 bis 8 Zoll betragen: es ist daher gut, kleine Rinnen anzubringen, durch welche das Wasser ablaufen kann.

Sobald alles nach der Sezwage gehörig abgeglichen ist, wird die Oberfläche mit dem eisernen Bläuel, Fig. 19., fest geschlagen, und vollkommen geebnet.

Die Abgleichung mittelst der Sezwage geschieht auf folgende Weise: nachdem die rothe Masse ausgebreitet wurde, nimmt man eine gut abgehobelte Latte, deren Länge der Breite des zu pflasternden Raumes gleich ist, und stellt sie auf der Erde auf. Zwei Arbeiter, in jeder Eke des zu pflasternden Raumes einer, richten diese Latte nach der Breite desselben, und ziehen sie, indem sie dieselbe immer in ihrer Lage halten, fort. Auf diese Weise nehmen sie die Oberfläche des Mörtels weg. Bei jedem Zuge wenden sie die Sezwage an, und überzeugen sich von der Vollkommenheit der Abgleichung. Nachdem diese vollkommen vollendet ist, wird mit Bläuel und Doke geschlagen. In den Eken des zu pflasternden Raumes muß man den rothen Mörtel alsogleich schlagen, nachdem man ihn ausgebreitet hat, weil er dort weit schneller, als in der Mitte, vertroknet.

5. Von der vierten Lage.

Auf der rothen Lage breitet man die weiße aus, die lo stabilido oder il bianco heißt. Diese Lage wird auf folgende Weise hergerichtet.

Man zerkleint weißen oder grauen Marmor43) in kleine |176| Bruchstüke, oder vielmehr in Körner, die man hierauf durch ein ziemlich enges eisernes Drahtsieb laufen läßt, so daß Dasjenige, was durchfällt, dem groben Sande gleich wird. Man nimmt zwei Drittel dieses groben Sandes, mengt sie mit einem Drittel Kalk, und vermischt sie gehörig mit demselben, bis daraus der feste Mörtel wird, den die Arbeiter il bianco nennen.

6. Anwendung des Marmor-Mörtels.

Nachdem man eine hinlängliche Menge dieses Mörtels bereitet hat, bringt man sie in einen Trog, den man in den zu pflasternden Raum stellt, und trägt den Mörtel auf die rothe Lage nach folgender Weise auf. Ein Arbeiter legt mit der gewöhnlichen Maurer-Kelle, Fig. 21., den Mörtel in kleinen Haufen in gerader Linie drei Zoll weit von einander; ein anderer Arbeiter verbreitet denselben mit einer runden stählernen Kelle, Fig. 20., vollkommen gleichförmig über der ganzen Oberfläche des Bodens. Die Höhe, in welcher dieser Marmor-Mörtel aufgetragen wird, ist ein Viertel- bis ein halber Zoll. Der Arbeiter, welcher den Mörtel mit der Kelle ausbreitet, muß seine Knie mit Filz umwinden. Man kann diesem Mörtel eine beliebige Farbe geben, je nachdem man gelben, grünen, oder anders gefärbten Marmor nimmt; man zieht jedoch den weißen Marmor vor, weil sich die Zeichnung besser darauf ausnimmt, und die Marmor-Stüke, die man darauf anbringt, mehr hervorstehen. Wenn die Lage des weißen Mörtels zu troknen anfängt, legt man auf derselben die Zeichnung an, die man hervorbringen will, und geht zur zweiten Arbeit über, die in Anbringung der verschieden gefärbten Marmor-Arten besteht, welche die angelegte Zeichnung ausführen sollen.

II. Kapitel. Marmor-Arbeit.

1. Wie der Marmor zerkleint wird.

Während ein Theil der Arbeiter mit Auftragung der ersten, zweiten, dritten, vierten Lage beschäftigt ist, liest ein anderer die verschiedenen Farben von Marmor aus, welche zur Ausführung der verlangten Zeichnung tauglich sind. Man bedient sich in dieser Hinsicht der Bruchstüke alter zerschlagener Marmor-Arbeiten, die man nicht mehr brauchen kann, und die sich zu |177| dieser Art von Arbeit noch sehr gut verwenden lassen, weil sie an einer Seite noch polirt sind. Zum Mörtel kann man alle Marmor-Stükchen brauchen, weil sie nur zerstampft angewendet werden.

Man zerschlägt diese verschiedenen Arten von Marmor mit dem Spizhammer, Fig. 7., in kleine Stüke, deren größte nicht über 2–3 Zoll im Durchmesser halten dürfen, ohne daß sie regelmäßig seyn müßten, und wirft sie, nach ihren verschiedenen Farben, auf Haufen. Hierauf läßt man sie durch das große Sieb, Fig. 13., laufen, um die größeren Stüke von den kleineren zu sondern, und bildet daraus wieder zwei Haufen.

Nachdem nun alle Felder der Zeichnung auf dem Boden gezeichnet, und die Farben, die man jedem derselben geben will, bestimmt sind, fangen die Arbeiter an, die kleinen Stüke Marmor von der verlangten Farbe einzusezen, und bringen dieselben mit aller Regelmäßigkeit in die Masse, wohl beachtend, daß die Zimmer nach ihrer längsten Seite, und mit dieser allzeit an die Linie der Zeichnung, zu liegen kommen, so daß die unregelmäßigen Seiten immer nach Einwärts fallen, wie man es in Fig. 19. sieht. Wenn das Stük gehörig gelegt ist, drükt der Arbeiter dasselbe mit dem Daumen ein, und fährt so der ganzen Länge der Linie nach fort, ehe er anfängt, das Feld der Zeichnung selbst auszufüllen, wobei nicht mehr so viele Regelmäßigkeit erfordert wird.

2. Von der Auflegung des Marmors.

Der Arbeiter nimmt von jeder Art zerkleinten Marmors, nach den verschiedenen Farben, die er der Zeichnung geben will, und stekt davon in die Säke der Schürze, mit welcher er umgürtet ist. Er knieet sich nieder, und drükt mit dem Daumen, nach den Linien der Zeichnung, die kleinen Marmorstüke genau neben einander in die noch weiche Masse der vierten Lage. Nachdem die Felder der Zeichnung mit diesen kleinen Marmorstüken ausgefüllt sind, die soviel möglich von gleicher Größe seyn müssen, fängt man an, das Mittelfeld, den sogenannten Spiegel, zu überziehen. Wenn dieser Spiegel keine Zeichnung enthält, so nimmt man nur Marmorstüke von jener Farbe, die er erhalten soll, oder man kann auch Marmor von verschiedener Farbe wählen, was eine sehr gute Wirkung hervorbringt.

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3. Art den Spiegel zu pflastern.

Die Stüke Marmor von der Farbe, die der Spiegel haben soll, müssen größer, und wenigstens 2–3 Zoll groß seyn, dürfen aber keine regelmäßige Form haben. Sie sollten soviel möglich platt seyn. Der Arbeiter breitet sie auf dem Boden aus, und läßt sie auf demselben, so wie sie zufällig hinfielen, liegen; er hat nur dafür zu sorgen, daß sie nicht zu nahe an einander kommen. Nachdem der Spiegel auf diese Weise bedekt ist, muß man die Stüke, die nicht flach aufgefallen sind, flach auflegen, und, wo sie eine polirte Fläche haben, so wenden, daß diese nach Oben kommt. Um sie flach aufzulegen, bedienen die Arbeiter sich mehrerer Bretter, auf welche sie knieen, und ruken so in ihrer Arbeit gerade vor sich hin fort. Die größeren Stüke geben, wenn sie flach und nicht zu dicht an einander gelegt sind, dem Spiegel seine Hauptfarbe. Hierauf nimmt man kleinere Stüke von verschiedenen Arten von Marmor, weiße, rothe, gelbe, schwarze, röthliche, grünliche, und füllt die Räume zwischen den größeren Stüken mit denselben aus, wodurch eine angenehme Mischung verschiedener Farben entsteht. Um zu sehen, ob diese Farben eine gute Wirkung hervorbringen, besprengt man den bereits fertig gewordenen Theil mit einem in Wasser eingetauchten Besen: auf diese Art zeigen die Farben sich in ihrem ganzen Glanze. Nachdem nun der Boden auf die vorgeschriebene Art gepflastert wurde, drükt man ihn mit der steinernen Walze.

4. Gebrauch der steinernen Walze. Fig. 22.

Ehe man die steinerne Walze anwendet, muß der ganze Boden stark mit Wasser begossen werden, so daß nicht nur die weisse Masse sich erweicht, sondern auch die darunter liegende rothe Mörtelmasse. Nachdem dieß geschehen ist, legt man die Walze sorgfältig auf, damit die kleinen Marmor-Stüke nicht aus ihrer Lage gebracht werden, und fängt an, am Rande des Spiegels so nahe als möglich an der Thüre zu walzen. Der Anfang mit dem Walzen muß immer an dieser Stelle geschehen, damit die Zeichnung durch das Aus- und Eingehen nicht verdorben wird. Die Walze wird vor- und rükwärts gerollt, und die Stelle, über welche sie gegangen ist, muß öfters und |179| stark mit Wasser besprengt werden. An den Fenster-Eken, und wo man immer mit der Walze nicht hin kann, muß fleißig mit der Doke gestampft und mit dem eisernen Bläuel geschlagen werden. Nachdem die Walze hinlänglich hin- und hergezogen wurde, und die kleinen Marmor-Stüke hinlänglich in die rothe Masse eingedrükt worden sind; nachdem die weisse Masse angefangen hat, eine Art von Ueberzug zu bilden und alles hinlänglich incrustirt ist, fährt man fort, mit der Doke zu stampfen, und mit dem eisernen Bläuel zu ebenen.

5. Gebrauch des kleinen Glätters. Fig. 25.

Nachdem die Marmor-Lage mittelst der Walze gehörig übergangen und ganz in die rothe Masse eingedrükt wurde, so daß die Oberfläche nur mehr den weißen Mörtel zeigt, nimmt man den kleinen Glätter zu Hülfe, und polirt damit nach allen Seiten. An den Schmiegen der Fenster, und wo man immer mit dem kleinen Glätter nicht hin gelangen kann, bedient der Arbeiter sich eines Stükes Wezstein, das noch groß genug ist, um es an beiden Seiten fassen und mit demselben auf den Knieen, alle Winkel gehörig poliren zu können. Die Risse, die sich zeigen, werden mit der Kelle ausgefüllt. In dem Verhältnisse, als die Oberfläche polirt wird, beschäftigt sich ein Arbeiter, der mit einer Kelle, einem Mörteltroge, mit weissem Marmor-Mörtel und mit verschiedenen kleinen Stüken Marmor versehen ist, die leeren Stellen mit neuen Stüken auszufüllen. Man begießt hierauf diese Stellen, und kommt wieder mit dem Glätter darüber. Der Marmor-Mörtel, der durch das Begießen und Poliren herausgetrieben wird, ist in einem sehr flüssigen Zustande; der Arbeiter kann ihn mit einer stählernen Kelle wegnehmen, wenn er diesen Theil etwas stark und so lang schabt, bis nichts mehr davon übrig bleibt.

6. Weise, die größeren Marmor-Stüke des Spiegels vollkommen zu ebenen.

Wenn der Spiegel mit den größeren Marmorstüken ganz ausgelegt ist, und es finden sich einige derselben, die über die anderen emporstehen, oder die los geworden sind, so schlägt man sie mit einem vierekigen hölzernen Prisma nieder. Man legt nämlich dasselbe aus das Stük Marmor, und schlägt ganz leicht |180| auf die gegenüberstehende Fläche auf, bis es gehörig eingedrükt ist. Nachdem diese Lage natürlichen Marmors mit dem kleinen Glätter gehörig ausgeglichen und geebnet, und mit der stählernen Kelle ausgearbeitet wurde, so daß die Politur des Marmors etwas zum Vorscheine kommt, bedient man sich des großen Glätters oder des großen Schleifsteines.

7. Gebrauch des großen Schleifsteines. Fig. 24.

Der große Glätter besteht aus einem Schleifsteine von anderthalb Fuß im Durchmesser, dem man aber etwas von seiner walzenförmigen Gestalt genommen hat, so daß nur eine Oberfläche von zwei Zoll bleibt, mit welcher das Instrument auf dem Pflaster ruht: dadurch greift es aber desto mehr an, wenn es in Bewegung gesezt wird. Da dieser Schleifstein sehr schwer ist, so muß er von zwei Männern in Bewegung gesezt werden, von denen der Eine demselben nahe am Kopfe, der Andere in der Mitte des Stieles hält. Wenn man anfängt zu poliren, so stößt der Eine derselben nach Vorwärts, der Andere mit Gewalt zurük. Während dieser Arbeit besprengt man das Pflaster fleißig, und die leeren Räume, die allenfalls entstehen könnten, werden genau mit Marmor-Mörtel ausgefüllt.

Wenn man sehr große Glätter anwenden wollte, würden zwei Männer nicht zureichen, um sie in Bewegung zu sezen. Dann bringt man am Kopfe derselben Strike an, mittelst welcher ein dritter Arbeiter sie an sich zieht, während zwei andere sie zurük ziehen und vorwärts schieben.

Nachdem das Pflaster mittelst des Glätters hinlänglich abgerieben wurde (denn von Politur kann jezt noch nicht die Rede seyn), fängt man die Arbeit stellenweise, Quadrat-Klafter für Quadrat-Klafte, wieder von Neuem an, und bearbeitet jede derselben durch anderthalb Stunden nach allen Richtungen, worauf ein Arbeiter auf den Knieen mit einem platt aufgelegten Wezsteine jede bearbeitete Stelle übergeht, und mit demselben im Kreise darauf herumfährt. Der Glätter hat aus der Oberfläche des Pflasters eine flüssige Materie hervorgetrieben, die durch das Begießen und von dem verdünnten Mörtel entstand. Wenn der Arbeiter mit seinem Wezsteine das Pflaster hinlänglich übergangen hat, nimmt er die runde stählerne Kelle, Fig. 10, |181| und hebt mit der Schneide derselben, im Kreise damit herumfahrend, diese flüssige Materie so lang weg, bis der Marmor halb polirt erscheint.

8. Gebrauch des eisernen Bläuels.

Nachdem die oben beschriebene Arbeit vollendet ist, nimmt ein Arbeiter den eisernen Bläuel, und klopft mit denselben sacht auf die Oberfläche, damit die kleinen Stüke sich immer mehr und mehr in die weisse und rothe Masse einsenken, die durch das häufige Begießen erweicht wurde, und sich mit der ganzen Masse verbinden.

Wenn während dieser und der vorigen Arbeiten durch das Walzen oder Reiben ein kleines Steinchen in Unordnung geräth, so muß man Marmor-Mörtel nehmen, und dasselbe mit dem hölzernen Prisma wieder nieder drüken.

Nachdem die Marmor-Lage des Spiegels für das erstemal auf obige Weise gehörig abgerieben wurde, bedient man sich auf ähnliche Art des kleinen Glätters um die Einfassung zu poliren, die mit kleinen Steinen angelegt ist, welche leichter, als die Mitte, zu bearbeiten sind, die den großen Glätter und mehr Zeit fodert. Nachdem man dieselbe zum zweitenmal bearbeitet hat, nimmt man wieder ein Stük Wezstein, um die flüssige Materie, die während des Abreibens hervortrat, wegzuschaffen, und schabt die Oberfläche mit einer runden Kelle. Da diese Materie, durch das häufige Begießen zu wässerig wird, und zu nichts mehr taugt, so beseitigt man sie in einem Troge, und klopft endlich das Pflaster mit dem eisernen Bläuel nieder.

9. Dritte Politur.

Nachdem das Pflaster etwas troken wurde, fängt man, wie das erste und zweitemal, wieder zu poliren an, und überarbeitet das Ganze wieder mit dem großen Glätter.

10. Vierte Politur.

Man wiederholt dieselbe Arbeit zum viertenmal, nimmt aber immer die Eken und die Einfassung mit dem kleinen Glätter, und den Spiegel mit dem großen. Man braucht aber hiezu nicht mehr soviel Zeit; die Hälfte davon ist hinreichend. Nachdem |182| diese Arbeit vollendet ist, bringt man einen Haufen Weizen-Kleie auf das Pflaster, und überreibt dasselbe mit einem Wollen-Lappen mit dieser Kleie. Wenn man hinlänglich gerieben hat, kehrt man mit einem Borsten-Besen die Kleie weg, und bezeichnet die Einfassung mit einem schwarzen Bleistifte, um bei dem Auftragen der Farbe den Rand nicht zu überschreiten.

11. Bereitung der Farben und ihre Anwendung.

Das Roth wird bloß mit Wasser verdünnt, und damit die rothe Marmor-Lage überstrichen.

Grün und Gelb wird auf dieselbe Weise bereitet.

Man quetscht eine hinlängliche Menge Wachholder-Baren, die man in einigen Pinten Wasser kocht, und seiht das Wasser von dem Saze ab. Dieses Wasser dient zum Abreiben der gelben und grünen Farbe, die man mit der weißen Marmor-Masse gehörig mengt.

Die auf diese Weise bereiteten Farben trägt man mit einem groben Pinsel auf die gelben und grünen Einfassungen auf: sie dienen bloß zur Färbung des Mörtels, der zwischen den Marmor-Steinchen, welche die oberste Lage bilden, hervorsteht, und diese Steinchen zusammen hält. Wenn, nach Verlauf einiger Tage, die Farben gehörig troken sind, puzt man das Pflaster neuerdings mit Kleie und Wollen-Lappen. Dieß ist die lezte Arbeit, durch welche man ein vollkommen polirtes Marmor-Pflaster erhält, das eine sehr schöne Mosaik darstellt.

12. Nacharbeit, die zur Unterhaltung und Vervollkommnung des Pflasters nöthig ist.

Nachdem die ganze Masse vollkommen troken und fest geworden ist, was binnen drei Monaten geschieht, bereitet man neuerdings einen sehr feinen weißen Marmor-Mörtel, mit welchem man das ganze Pflaster überzieht. Dieser Mörtel darf nicht zu dicht seyn; man breitet ihn mit der stählernen Kelle aus, und füllt damit die Zwischenräume aus, die sich während des Troknens des Pflasters gebildet haben konnten; hierauf nimmt man den überflüssigen Mörtel weg, und nachdem alles gehörig abgewischt wurde, übergeht man das Pflaster mit Lein-Oel, das man auf Wollen-Lappen gegossen hat, wodurch dasselbe sehr glänzend und noch schöner wird. Dieß muß alle Jahre geschehen.

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III. Kapitel. Weniger kostbares Verfahren zur Verfertigung des venezianischen Pflasters.

Folgendes Verfahren, welches wir denjenigen empfehlen, die die Auslage für Marmor nicht machen wollen, ist weniger kostbar.

Wir sezen voraus, daß der Boden auf diejenige Weise vorbereitetet wurde, die zur ersten, zweiten und dritten Lage erfoderlich ist. Statt daß man nun auf die dritte, oder rothe Lage den weißen Mörtel ausbreitet, versieht man sich mit kleinen flachen runden Kieseln oder anderen zerschlagenen Steinen, schüttet sie in kleinen Haufen auf dem Pflaster auf, und wirft sie auf die rothe Lage umher, wie sie fallen wollen; nur dürfen sie nicht zu weit aus einander zu liegen kommen. Hierauf wälzt man sie mit der steinernen Walze ein, so wie bei dem Marmor-Pflaster, bis sie gehörig in den rothen Mörtel eingesenkt sind, und keiner derselben mehr über der Oberfläche erscheint.

Wenn, nach einigen Stunden, die Arbeit anfängt troken zu werden, zieht man die zur Einfassung der Farben, welche man der Zeichnung der folgenden Lage geben will, nöthigen Linien.

Diese obere Lage, die nach der Zeichnung angelegt wird, ist eben diejenige, die in dem zweiten Theile dieser Abhandlung unter dem Namen weisser Marmor-Mörtel vorkommt, der aus zu Sand zerstossenem und mit Kalk gemengtem Marmor besteht, nur mit dem Unterschiede, daß hier die Masse nicht weiß ist, sondern diejenigen Farben hat, welche die Zeichnung fodert.

Dieser farbige Mörtel wird, wie der weisse, aus grünem, gelben, rothen und anderem Marmor, den man zu Sand pülvert, und dann mit Kalk mengt, bereitet. Man breitet ihn mittelst der stählernen Kelle über die verschiedenen Felder der Zeichnung nach den Farben, welche dieselbe erhalten soll, aus, schlägt hierauf diese Lage mit dem eisernen Bläuel nieder, und gleicht sie mit der Kelle aus. Die Lage dieser Farben-Mörtel muß einen bis anderthalb Zoll hoch seyn.

Wenn der Boden anfängt troken zu werden, bringt man |184| über jedes Feld der Zeichnung eine Lage der dafür angewiesenen Farbe, und puzt und glättet sie hierauf mit einem Wollen-Lappen. Nach einigen Monaten bedekt man den Boden mit frischem gefärbten Mörtel, der aber weniger dicht ist, als der frühere; man breitet und gleicht ihn sorgfältig aus, überfährt ihn mit Leinöl, und polirt ihn mit Kleie.

Zweite Methode.

In Gast- und Kaffeehäusern, in Magazinen, Gängen, Kellern und überall, wo man einen trokenen und festen Boden ohne allen Zierrath haben will, ist diese vierte Lage von gefärbtem Marmor überflüssig; es ist genug, wenn man den Schutt oder die Steine, die man gewählt hat, mit der steinernen Walze gehörig einsenkt, und mit dem eisernen Bläuel in der Folge gehörig ausgleicht und befestigt.

Dritte Methode.

Man kann auch gewöhnliche gemeine Pflaster dadurch bilden, daß man Steine wählt, die man in hinlänglicher Menge in der Gegend findet, und diese zu grobem Sande stößt, den man dann mit Kalk und zerstampftem Schutte mengt. Wenn diese Masse gehörig gemengt ist, und einen diken Mörtel bildet, bringt man sie auf die dritte oder rothe Lage, und trägt sie zwei, oder zwei und einen halben Zoll hoch auf, verflächt sie, und gleicht sie mit der Walze aus, und schlägt sie mit dem eisernen Bläuel nieder. Auf diese Weise bildet sich eine steinharte, feste und undurchdringbare Masse, gegen welche Zeit und Wechsel der Temperatur nichts vermag. Ein solches Pflaster kann auch in freier Luft auf Zimmerholz wie auf Erde angebracht werden, indem diese Masse dem Wasser vollkommen widersteht.

Beschreibung und Gebrauch der zur Verfertigung und zum Poliren des venezianischen Pflasters nothwendigen Instrumente.

Fig. 11. Großer hölzerner Schlägel, 7 Zoll lang und eben so stark im Durchmesser, mit einem 11 Zoll langen Stiele: die beiden Flächen dieses Schlägels müssen mit starken Nagelköpfen versehen, und an beiden Seiten mit breiten eisernen Reifen versehen seyn. Dieser Schlägel dient zum Zerschlagen der Ziegel |185| und des Mauerschuttes, jener Materialien, welche zur Bildung der drei ersten Lagen dienen. Der Arbeiter sizt bei dieser Arbeit auf der Erde, und hat einen großen platten Stein vor sich, auf welchem er diese Materialien zerschlägt.

Fig. 12. Kleines Sieb. Das eiserne Geflecht ist über ein etwas erhobenes kastenförmiges Gestell gespannt, und muß so eng seyn, daß es nur groben Sand durchfallen läßt. Es darf nicht größer seyn, als daß ein Arbeiter, oder höchstens zwei, dasselbe halten, und die zerstampften Ziegel und Marmor-Blöke durchsieben können.

Fig. 13. Großes Sieb. Das eiserne Geflecht muß so weit seyn, daß Stüke Ziegel oder Marmor von 5–6 Quentchen Schwere durchfallen können. Die Größe desselben, kann die des vorhergehenden seyn. Beide diese Siebe dienen zur Scheidung der zerschlagenen Ziegel- und Marmorstüke, theils in der Stärke eines groben Sandes, theils in mehr oder minder großen unregelmäßigen Stüken.

Fig. 14. Haue zur Bearbeitung der verschiedenen Arten von Mörtel. Das Vorderstük kann 8 Zoll lang und vier Zoll breit, der Stiel 5 Fuß lang seyn.

Fig. 15. Eiserne Schaufel, mit welcher man das Gemenge von Mauerschutt und zerschlagenen Ziegeln auf den Kalk wirft.

Fig. 16. Eiserner Rechen, womit man die verschiedenen Mörtel durchrührt, und dieselben recht, wenn sie auf dem Boden ausgebreitet sind. Er ist einen Fuß breit.

Fig. 17. Spizhammer mit plattem Kopfe zum Zerschlagen der verschiedenen Marmor. Das Stük, welches zerschlagen werden soll, wird auf einen harten flachen Stein von hinlänglicher Größe gelegt, und mit der Spize des Hammers in unregelmässige platte Stüke von verschiedener Größe zerschlagen, die man dann aussucht, und die gleich großen auf eigene Haufen wirft. Man bedient sich auch eines anderen Hammers mit plattem Kopfe, und von beliebiger Größe, um jene Marmor-Stüke wieder einzuschlagen, die durch die Walze aus ihrer Lage gehoben wurden. Man schlägt den Hammer auf ein vierekiges Prisma von einigen Zoll in der Länge, das man mit seiner Basis auf den einzuschlagenden Stein auflegt.

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Fig. 18. Vierekige Doke zum Einstampfen und Ebenen. Sie hat zwei zu beiden Seiten wohl befestigte Arme. Man stampft mit derselben die Lagen, nachdem sie mit dem eisernen Bläuel niedergeklopft wurden. Dieses Instrument hat an der Basis einen Quadratfuß Flächen-Inhalt, und zwei Fuß Höhe.

Fig. 19. Eiserner Bläuel, um die verschiedenen Lagen des Pflasters niederzuschlagen. Der Kopf dieses Bläuels ist 2 Fuß 7 Zoll lang, und 2 1/2 Zoll breit. Der gebogene Stiel ist 2 Fuß lang.

Fig. 20. Stählerne Kelle mit zugerundeter Spize. Sie ist von der gewöhnlichen Maurerkelle nur durch ihre runde Form und ihre größere Dike verschieden; sie ist auch weder so lang noch so breit. Man bedient sich dieser Kelle zur Ausbreitung der vierten Lage oder des weissen Marmor-Mörtels, und sie ist überhaupt das Hauptwerkzeug beim Poliren der Marmor-Lage, um diejenigen Stüke, die der Glätter durch seine Schwere aus der Masse herausgedrükt hat, wieder nieder zu drüken, und alles auszugleichen.

Fig. 21. Eine andere Kelle zum Auffassen des feinen Marmor-Mörtels und Eintragung desselben in den Trog, auch zur Anhäufung desselben in kleinen Haufen auf dem Pflaster in gerader Linie und drei Zoll weiter Entfernung von einander.

Fig. 22. Große steinerne Walze aus polirtem und harten Steine. Sie ist vollkommen cylindrisch und dreht sich an Zapfen in einem Gestelle, das mit einem Stiele versehen ist, um die Bewegung zu leiten. Ihre Länge beträgt 9 Fuß; ihr Durchmesser hält 1 Fuß, und die Länge des Stieles ist, vom Gestelle an, 5 Fuß. Sie ist das kostbarste, aber auch das unentbehrlichste Werkzeug bei dieser Arbeit, und dient vorzüglich zum Eindrüken der Marmor-Stüke in die Mörtel-Masse. Man kommt mit derselben, nach mehrmaligem Begießen, öfters über dieselbe Stelle hin.

Fig. 23. Kleiner oder Halb-Glätter. Der Kopf dieses Instrumentes ist ein längliches Stük Holz, in dessen unterem Theile sich ein halbkreisförmiger Einschnitt befindet. An dem oberen Theile ist ein Stiel. Dieses Stük Holz dient zur Aufnahme des Halb-Glätters in seinem Einschnitte, wodurch, wenn der Marmor hinlänglich eingedrükt ist, man die Einfassungen, |187| die bloß von kleinen Marmorstüken gebildet werden, polirt. Ein einziger Arbeiter kann diesen Halb-Glätter in Bewegung sezen, und fährt damit so lang auf der Einfassung hin und her, bis alle in dem Marmor-Mörtel eingedrükten Marmor-Stüke hinlänglich entblößt sind. Die Länge des Kopfes dieses Instrumentes beträgt 1 Fuß, 6 Zoll; die Breite einen Fuß; die Länge des Stieles 6 Fuß. Der Halb-Glätter hat einen Fuß im Durchmesser.

Fig. 24. Großer Glätter. Kopf und Stiel haben dieselbe Form, wie an dem kleinen Glätter, nur sind die Dimensionen größer, weil man in demselben Schleifsteine von verschiedener Größe und Schwere anbringt. Der Kopf ist 2 Fuß lang, und 1 bis 1 1/2 Fuß breit. Man braucht ihn lediglich zum Poliren des Spiegels, und 2–3 Männer sezen denselben in Bewegung. Wenn nur zwei Arbeiter da sind, nimmt der eine denselben bei dem Kopfe, dicht am Stiele, der andere am Ende des Stieles, und beide ziehen ihn so hin und her. Wenn drei Arbeiter nöthig wären, zieht ihn der Eine mittelst eines durch einen Ring laufenden Strikes, der vorne am Kopfe des Glätters angebracht ist, und die zwei anderen ziehen und schieben ihn an dem Stiele hin und her. Diese Glätter haben die gehörige Größe und Schwere, und sind an einer Stelle ihres Umfanges platt geschnitten, um besser in die Politur einzugreifen: sie haben 1 1/2 Zoll im Durchmesser. Der beßte Stein hiezu ist der schwarze, der feinkörnig und nicht zu hart ist.

Fig. 25. Kübel, um den Mörtel an Ort und Stelle zu bringen.

Fig. 26. Runder Korb zum Tragen des gestossenen Mauer-Schuttes und der Ziegel, die für die erste Lage bestimmt sind.

Fig. 27. Hölzerner Kufen zur Aufnahme des Kalkwassers, mit welchem man mittelst eines kleinen Besens die erste und zweite Lage besprizt.

Fig. 28. Großes Lineal mit der Sezwage. Das Lineal dient zum Ausgleichen des Mörtels und zur Beseitigung des Ueberschusses desselben. Die Sezwage dient zur Bestimmung der vollkommen horizontalen Ebene des Bodens. Man braucht Lineale von verschiedener Länge nach der verschiedenen Breite des zu pflasternden Bodens.

|188|

Fig. 29. Bruchstük einer Einfassung, welches die Lage der verschiedenen kleinen Marmorstüke am Rande derselben zeigt44).

|174|

Diese Stelle ist sehr undeutlich: alors un ouvrier jette une nouvelle pelletée de brique, qui est melée de même, et ainsi de suite, jusqu' à ce que la brique soit entiérement consommé etc.“ A. d. Ueb.

|175|

Dessen Baiern in Ueberfluß hat. A. d. Ueb.

|188|

In dem Hause des Hrn. Bauraths v. Höslin in Augsburg ist das Pflaster einer Küche nach dieser Art verfertigt, die sich seit 30 Jahren unverändert erhalten hat. Die Composition der hiezu gewählten Masse besteht aus gleichen Theilen Kalk, gestoßenen alten ausgewitterten gebrannten Ziegeln und gewaschenem Sande. Da nur wenige Marmorbroken zu haben waren, so wurde ein guter Theil zerschlagene Kieselsteine mit verwendet, welche, wie der Erfolg hier zeigte, ein noch festeres Pflaster als der Marmor geben. Der Marmor ist nämlich an den Stellen, welche immer betreten werden, etwas abgeschliffen, während die des Kiesels noch in ganz unverändertem Zustande sind. Man hat bei der Gründung eines solchen Pflasters vorzüglich darauf zu sehen, daß es anhaltend so lange stark geschlagen wird, bis die Masse beim fortgesezten Schlagen einen gewissen Klang von sich gibt, der als Zeichen der gehörigen Festigkeit des Boden anzunehmen ist. Bei gutem Wetter wird die so bereitete Masse vollkommen troken, und wenn sich nach dem Troknen keine Sprünge zeigen, so ist die Arbeit gut verrichtet worden. Haevel.

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