Titel: Chlorin-Hydrat.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 12, Nr. XXVIII./Miszelle 20 (S. 124)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj012/mi012028_20

Chlorin-Hydrat.

Um schöne Kristalle von Chlorin-Hydrat zu erhalten, bringt Hr. Faraday etwas Wasser in eine Chlorine-Gas enthaltende reine Flasche, jedoch nicht so viel, daß das ganze Gas in Hydrat verwandelt würde. Er stellt hierauf die Flasche für einige Tage in eine Temperatur, die dem Gefrierpunkte nahe kommt, oder auf demselben steht, und das Hydrat bildet einen Ueberzug oder dendritische Kristalle, welche, wenn man dieselben einige Tage lang sich selbst überlaßt, sich, wie Kampfer, von einem Theile der Flasche auf den anderen sublimiren, und glänzende und verhältnißmäßig große Kristalle von hellgelber Farbe bilden, welche spizige zusammengedrükte Oktaider scheinen, deren drei Achsen von ungleicher Länge sind. Ihre specifische Schwere scheint größer als 1,2. Hr. Faraday fand, daß sie im Durchschnitte aus 26,3 Chlorine und 73,6 Wasser bestehen. Quarterl. Journ. XV. 72 und Edinb. philosoph. Journ. Jul. 1823. S. 198.

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