Titel: Ueber vollkommene Raffinirung und Garmachung des Kupfers.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 12, Nr. XXVIII./Miszelle 21 (S. 124)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj012/mi012028_21

Ueber vollkommene Raffinirung und Garmachung des Kupfers.

Die beßte Methode hiezu bleibt immer jene des seel. Sheffield, Esq., wenn man Kupfer so sein machen will, daß es sich zu holländischem Kupfer-Blech (Dutch-leaf) hämmern, und mit Zink verbunden, zu so feinem Messing verarbeiten läßt, daß es an Hämmerbarkeit, Zähigkeit und Dauerhaftigkeit dem beßten ausländischen Messinge gleich kommt. Sie besteht darin. Das möglich reinste Kupfer, das man finden kann, wird entweder granulirt, oder zu Platten von mäßiger Dike geschlagen, dann mit Holzkohle in einem geschlossenen Gefässe cämentirt, und in einem eigenen Ofen etwas unter dem Schmelz-Grade so lang gehalten, bis es, bei genauer Untersuchung, an seiner Oberfläche eine eigene Art von Granulation oder Krystallisation zeigt. Das hollandische Kupfer, mit welchem die holländischen Schiffe beschlagen sind, widersteht der Einwirkung des Salzwassers weit länger, als das Englische, wahrscheinlich, weil es auf diese Weise behandelt wurde. (Gill's techn. Repos. Aug. 1823. S. 105).

Suche im Journal   → Hilfe
Stichwortwolke
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: