Titel: Ueber die Einwirkungen des Magnetismus auf Chronometer. Von Peter Lecount, Esqu.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 12, Nr. XXVIII./Miszelle 24 (S. 125)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj012/mi012028_24

Ueber die Einwirkungen des Magnetismus auf Chronometer. Von Peter Lecount, Esqu.

Die Chronometer werden auf Schiffen, und auch an anderen Orten, dadurch magnetisch, und hören auf, die Zeit mit aller nöthigen und möglichen Präcision zu zeigen, daß der Stahl, aus welchem die Feder, Spindel und die übrigen stählernen Theile desselben verfertigt werden, bereits bei dem Einsezen magnetisch sind, oder später erst magnetisch werden. Lezteres geschieht z.B. dadurch, wenn der Chronometer in der Nähe von Magnetnadeln einige Zeit über hängt: eine Entfernung von 2 Fuß von einer Magnet-Nadel reicht hin, um den beßten Chronometer nach und nach magnetisch, und folglich schlecht zu machen. Um sicher zu seyn, daß die stählernen Theile, aus welchen der Chronometer besteht, nicht magnetisch sind, muß der Uhrmacher dieselben allzeit vorher genau in dieser Hinsicht prüfen. Und um zu hindern, daß der Stahl nicht bei feiner ersten Verarbeitung zur Feder, Spindel etc. magnetisch wird, muß der Stahlarbeiter, nach Hrn. Lecount's Erfahrungen, bei dem Härten und Temperiren des Stahles dafür Sorge tragen, daß dieser in einer auf die Neigung der Magnetnadel senkrechten Richtung den Stahl abgekühlt; denn wo dieses Abkühlen kleiner stählerner rotglühender Körper in einer und derselben Richtung mit der Neigung der Magnetnadel geschieht, werden dieselben dadurch öfters magnetisch. Aus dem Edinburgh Philososphical Journal (auch im Repertory of Arts. etc. Sept. 1823. S. 241.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: