Titel: Oelgas-Beleuchtung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 12, Nr. XXVIII./Miszelle 6 (S. 120–121)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj012/mi012028_6

Oelgas-Beleuchtung.

Die Oelgas-Beleuchtung, durch Bereitung des Gases aus Oelsamen29), verbreitet sich immer weiter und weiter, vorzüglich zu Paris. Hr. Caston hat an seiner Anstalt zu London, um die kostbaren Leitungen des Gases in weite Entfernungen zu ersparen, einen Compressions-Apparat errichtet, welcher von einer Dampf-Maschine getrieben wird, und wodurch das brennbare Gas in cylindrischen eisernen oder kupfernen Gefäßen von 4 Fuß Länge und 15 Zoll |121| Durchmesser, welche vorher auf den Druk, den sie auszuhalten haben, geprüft wurden, comprimirt wird. Diese, mit Hahnen eigener Art, versehenen Gefäße werden an Hrn. Caston's Anstalt geladen, nach dem Hause gebracht, das sie beleuchten sollen, und dort mittelst eines Kniees (genou de Cardan) mit der Hauptröhre verbunden. Das Gas, welches entweicht, tritt in einen Apparat, der den Grad des Drukes regelt, und von da in die Lampen. Ein graduirter Maßstab, der mit dem Apparate in Verbindung steht, zeigt die Menge des consumirten Gases an. (Aus dem Bulletin de la Société 1823. A. 224. S. 45.)

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Vergl. hiemit polyt. Journal Bd. 9. S. 264. B. 10. S. 381. D.

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