Titel: Künstliches Mahogany.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 12, Nr. XLVI./Miszelle 18 (S. 255–256)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj012/mi012046_18
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Künstliches Mahogany.

Man beizt jezt in England und Frankreich jedes hart- und feinkörnige Holz auf folgende Weise zu künstlichem Mahogany. Nachdem das Holz abgehobelt wurde, wird es mit Wasser verdünnter Salpetersäure gerieben. Drei Loth Drachenblut in einer Pinte Weingeist aufgelöst und ein Loth kohlensaure Soda werden dann zusammen gemengt und filtrirt, und diese dünne Flüssigkeit wird mit einem weichen Pinsel aufgetragen. Nachdem dieß einigemal wiederholt wurde, sieht das Holz auf eine täuschende Weise dem Mahogany ähnlich. Wenn der Glanz sich mit der Zeit verliert, hilft man mit etwas kalt gepreßtem Leinöle nach. (London Journal of Arts. Aug. 1823. S. 107.)

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