Titel: Ueber das Zusammenschweißen des Eisenbleches an seinen Kanten,
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 12, Nr. XLVI./Miszelle 20 (S. 256)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj012/mi012046_20

Ueber das Zusammenschweißen des Eisenbleches an seinen Kanten,

(vergl. polytechn. Journ. B. XI. S. 246, und dieses Heft S. 226) ist eine weitere, sehr grobe Berichtigung gegen Hrn. Gill von Hrn. Willoughby im London Journal Septbr. 1823. S. 134 eingerükt, in welcher behauptet wird, daß dieses Verfahren ein Schweißen und kein Löthen ist; daß die im London Journal B. V. S. 311 (S. dieses Heft S. 226) gegebene Beschreibung vollkommen richtig ist, und daß der daselbst erwähnte Fluß durchaus kein Metall enthält. Der Herausgeber bemerkt noch, daß das Zusammenschweißen dünner Stüke Stahles und Eisens, nach Hrn. Clymer's Versicherung, in America bei einer Temperatur, die nur wenig über die Rothglüh-Hize erhöht ist, seit undenklichen Zeiten geschieht, und daß man sich hiezu der Asche der Hiccory 92), gepülvert und mit Kochsalz gemengt, als Fluß bedient. Dieser Fluß ist jedoch nicht derjenige, der zu Birmingham gebraucht wird, und der ein Geheimniß ist.

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Hiccory ist eine allgemeine Benennung einer ganzen Familie von Nußbäumen mit 4männigen Käzchen. Wahrscheinlich ist es Juglans tomentosa. A. d. Ueb.

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