Titel: Mittel gegen Queksilber-Vergiftung bei den Vergoldern, Schwertfegern etc.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 12, Nr. LXXXVI./Miszelle 11 (S. 465–466)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj012/mi012086_11

Mittel gegen Queksilber-Vergiftung bei den Vergoldern, Schwertfegern etc.

Hr. d'Arcet hat schon vor 5 Jahren, im 18. Jahrgange des Bulletin de la Société d'Encouragement, p. 198, eine Vorrichtung zur Sicherung der Gesundheit und des Lebens derjenigen, welche mit Queksilber, (wie man sagt im Feuer) vergolden müssen, bekannt gemacht. Der Meister Schlendrian, der treue Gefährte des Todes in der Medicin, wie in so vielen anderen Gewerben, ließ, mit Ausnahme von Paris, wo die Polizei, wenigstens dieser Hinsicht, vor Mord bewahrt, das Publicum taub für die menschenfreundliche |466| Gorge d'Arcet's. Als vor 2 Jahren ein Wagen für den König von Sardinien schnell vergoldet werden mußte, starben 3 Arbeiter in kurzer Zeit darauf an den Folgen der Queksilber-Vergiftung. Hr. Bonafoux, Kaufmann zu Turin, ließ für den königl. Vergolder zu Turin, Gail, den Schüzungs-Apparat gegen die Queksilberdämpfe, welchen Hr. d'Arcet beschrieb, aus Paris nach Turin kommen, und seit Hr. Gail sich desselben bedient, hat keiner seiner Arbeiter den mindesten Nachtheil vom Queksilber mehr erlitten. (Aus dem Bulletin de la Société d'Encouragement. August. 1823. S. 227.)

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