Titel: Mittel gegen Raupen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1823, Band 12, Nr. LXXXVI./Miszelle 16 (S. 467)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj012/mi012086_16

Mittel gegen Raupen.

Das Repository of Arts gibt im November-Stüke 1823 S. 310 ein Mittel gegen die Raupen, vorzüglich gegen diejenigen, welche die Stachelbeeren verheeren, wenn diese einstämmig sind. Der Pächter, der dieses Mittel empfiehlt, bindet am frühesten Morgen ein in Theer eingetauchtes Läppchen unten um den Stamm, und schüttelt den Strauch zwei bis drei Mahl tüchtig durch. Die Raupen fallen herab, und können über den Theer, den sie verabscheuen, nicht wieder hinauf. Aehnliche Vorschläge wurden schon öfter von deutschen Oekonomen gemacht, auch läßt sich dieses Mittel ebenso gut an Obstbäumen anwenden, wo es aber noch besser seyn wird, nach des sel. Professors Kitaibel Rathe einen Bindfaden in die gewöhnliche Queksilber-Salbe zu tauchen, darin gehörig zu tränken, und dann um den Baumstamm zu binden. Raupen werden eher verhungern, als über diesen in Queksilber getauchten Faden kriechen. Wer daran zweifelt, mag es nur versuchen.

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