Titel: Brunton's verbesserter Anker.
Autor: Brunton, Thomas
Fundstelle: 1824, Band 13, Nr. LXXXIX. (S. 447–448)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj013/ar013089

LXXXIX.  Verbesserung an den Ankern, worauf Thom. Brunton, Ketten-Tau- und Anker-Fabrikant in Commercial-Road, Middlesex, weil er diese Erfindung für allgemein nüzlich hielt (of public utility) sich am 12 Februar 1822 ein Patent geben ließ.

Aus dem London Journal of Arts and Sciences. Nro. 36. S. 302.

Mit Abbildungen auf Tab. IX.

Fig. 15 zeigt die Form des Ankers. a, ist der Schenkel desselben; b, eine der Schaufeln, die hier nach vorwärts steht. cc, ist der eiserne Blok und dd, sind die Arme. Die Enden |448| des Blokes an der Schulter sind in Schwalbenschweif ausgeschnitten, und nach verticaler Richtung oval: sie werden durch Oeffnungen in den Armen durchgestossen, die gleichfalls oval, aber in horizontaler Richtung, und gegengefalzt sind. Wenn die Enden des Blokes auf diese Weise durch die Löcher geführt wurden, werden die Arme an dem Schenkel gehörig mittelst Bolzen befestigt, die Enden des Blokes mit Hammerschlägen in die gegengefalzten Löcher der Arme eingetrieben, und auf diese Weise befestigt.

Der Blok, hier eine walzenförmige eiserne Stange, ist deßwegen an der Krone angebracht, damit dir Anker desto leichter in eine haltende Lage sich drehen kann. Der Schenkel ist an zwei Stellen mit elliptischen Oeffnungen durchbohrt, damit er desto fester wird, und desto kräftiger dem Zuge zu widerstehen vermag. Man hält diesen Anker für besser, als die gewöhnlichen, weil er fester und wohlfeiler ist, indem er bei gleicher Stärke weniger Metall fordert.

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