Titel: Ueber Lerchenrinde, als Gärbematerial,
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1824, Band 13, Nr. LXXXIII./Miszelle 13 (S. 409)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj013/mi013083_13

Ueber Lerchenrinde, als Gärbematerial,

befindet sich ein langer Aufsaz im 31sten Bande der Transactions of the Société of the Encouragement of Arts, Manufactures and Commerce (und aus diesem in Hrn. Gill's technical Repository November 1823, S. 342), welcher einen Hrn. Thomas White, Esqu. of Woodlands, Durham, zum Verfasser hat, der von der Society die kleinere goldene Medaille zur Belohnung für denselben, und für die von ihm angestellten Versuche erhielt, welche, den hier beigefügten Zeugnissen von vielen angesehenen Lederarbeitern zu Folge, ganz vorzüglich ausgefallen sind. Hr. Esqu. White hält die Anwendung der Lerchenrinde bei dem Ledergärben für neu: in Deutschland haben Bautsch und Böhmer dieselbe, längst als Gärbematerial empfohlen. Vielleicht, daß die Vorschläge dieser Ehrenmänner jezt von ihren Landsleuten geehrt werden, weil sie über das Meer her in die harthörigen deutschen Ohren, gälten. Hr. White fand die Lerchenrinde wohlfeiler, und schneller wirkend, und für leichtes Leder, auch der Farbe wegen vorzüglicher als Eichenrinde. Der Anhang zu obiger Abhandlung des Squire White (in Gill's technical Repository, December 1823, S. 373 bis 383) enthält eine interessante Beschreibung der Art und Weise, nach welcher derselbe seine Lerchenbäume zieht, und welche wir der Aufmerksamkeit der deutschen Forstmänner empfehlen. Diese werden, nach sorgfältiger Prüfung, bestimmen, wieviel von dieser Methode bei unserem rauheren deutschen Klima anwendbar ist. Man vergleiche hiemit auch die Notiz: über die Kultur und Nüzlichkeit des Lerchenbaumes im 2ten Bande dieses Journals S. 251.

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