Titel: Verzeichniß der vom 23. Februar 1824. bis 20. März. d. J. zu London ertheilten Patente.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1824, Band 13, Nr. CV./Miszelle 1 (S. 520–521)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj013/mi013105_1

Verzeichniß der vom 23. Februar 1824. bis 20. März. d. J. zu London ertheilten Patente.

Dem Abraham Heinr. Chambers, Esqu., in New-Bondstreet, Middlesex; auf Verbesserungen beim Zurichten und Pflastern der Reit- und Fahr-Wege. Dd. 28. Februar 1824.

Dem Rich. Evans Kaffee-Großhändler in Breadstreet, Cheapside, London; auf eine Methode den Kaffee und andere vegetabilische Stoffe zu rösten, nebst Verbesserungen der dazu nöthigen Maschinen: diese Methode und diese Verbesserungen lassen sich auch zum Troknen, Destilliren und Zersezen anderer mineralischer, vegetabilischer und thierischer Substanzen benüzen, und gestatten die Untersuchung dieser Substanzen während dieses Processes und die genannte Leitung desselben. Dd. 28. Februar 1824.

Dem Joh. Gunby, Säbel- und Gewehr-Fabrikanten in New Kent Road, Surrey, auf ein Verfahren, wodurch ein gewisser Stoff so zubereitet wird, daß er füglich statt Leders gebraucht werden kann. Dd. 28. Februar 1824.

Dem Joh. Christie, Kaufmann in Mark-lane, London, und dem Thom. Harper, Kaufmanne zu Tamworth; Stafford, auf eine verbesserte Methode gewisse Arten von Brenn-Materiale zu verbinden und anzuwenden. Dd. 28. Febr. 1824.

Dem Wilh. Yetts, Kaufmanne und Schiffs-Eigenthümer zu Great-Yarmouth, Norfolk; auf eine gewisse an Winden anzubringende Vorrichtung. Dd. 28. Februar 1824.

Dem Jak. Wright Richards, Metall-Glashaus-Macher in Caroline-Street, Birmingham, Warwickshire; auf verbesserte Fenster, Rahmen aus Metall, die an allen Glashäusern und Orangerien, Mistbeet-Fenstern und allen geneigten Fenstern anwendbar sind. Dd. 28. Febr. 1824.

Dem Wilh. Greaves, Kaufmanne zu Sheffield in Yorkshire; auf gewisse Verbesserungen und Zusäze an Geschirren, vorzüglich für einspännige Pferde. Dd. 28. Februar 1824.

Dem Wilh. James, Landagenten und Baumeister in Westminster; auf gewisse Verbesserungen an den Eisen- oder Prügel-Bahnen (rail-or tram-roads), welche man auch zu anderen nüzlichen Zweken verwenden kann. Dd. 28. Febr. 1824.

Dem Mauritius de Jough, Baumwollen-Spinner in Warrington, Lancashire; auf eine gewisse Art, einen Coke-Ofen, (in welchem man Stein-Kohlen abschwefelt, um Cokes daraus zu bereiten) so einzurichten und unter einem Dampf- oder anderen Kessel anzubringen, daß die während der Cokes-Bereitung aufsteigende Hize aus dem Coke-Ofen den Kessel hizt, ohne daß es nöthig wäre, ein besonderes Feuer unter demselben zu unterhalten, auch um, nöthigen Falles, diese Hize von dem Kessel abzuhalten, ohne die Cokes-Bereitung zu stören. Dd. 28. Februar 1814.

Dem Karl Bagenell Fleetwood, Gentleman in Parliament-Street, Dublin, Ireland auf eine Flüßigkeit und Composition, Leder und andere Artikel wasserdicht zu machen. Dd. 28. Februar 1824.

Dem Joel Spiller, Mechaniker zu Chelsea, Middlesex; auf Verbesserungen in dem Mechanismus zum Treiben der Pumpen. Dd. 6. März 1824.

Dem Joh. Heathcoat, Spizen-Fabrikanten zu Tiverton in Devonshire; auf eine neue Methode bei Verfertigung gewisser Theile der in der |521| Spizen-Manufactur des sogenannten Spuhlen-Nezes (bobbin-net) nöthigen Maschinen. Dd. 9. März 1824.

Demselben; auf gewisse Verbesserungen an Maschinen, die man jezt in der Spizen-Arbeit zur Verfertigung des sogenannten Spuhlen-Nezes (bobbin-net) anwendet, und auf eine neue Methode gewisse Theile solcher Maschinen zu verfertigen. Dd. 9. März 1824.

Demselben; auf eine verbesserte, wohlfeile Methode, die jezt in den Spizen-Manufacturen gebräuchlichen Webe- und Spinnmaschinen zu verbinden. Dd. 9. März 1824.

Dem Wilh. Darker Mosley, Spizen-Fabrikanten zu Radford, Nottinghamshire, auf gewisse Verbesserungen in Verfertigung und Anwendung jener Maschinen, die man jezt bei dem sogenannten Spuhlen-Neze (bobbin-net) anwendet. Dd. 10. März 1824.

Dem Wilh. Morley, Spizenfabrikanten zu Nottingham, auf verschiedene Verbesserungen an Maschinen, deren man sich jezt zur Verfertigung des gewöhnlich sogenannten Spuhlen-Nezes (bobbin-net) bedient. Dd. 15. März 1824.

Dem Rupert Kirk, Färber in Osborne-street, Whitechapel, Middlesex; auf eine neue Methode einen gewissen vegetabilischen Stoff der jenseits des Meeres wächst, und zu uns als rothes Färbe-Materiale unter dem Namen Safflor (Carthamus) gelangt, so zuzubereiten, daß sein Färbestoff auf dem Transporte nach England und nach anderen Theilen Europens weniger leidet und verdirbt. Dd. 20. März 1824.

Dem Joh. Heinr. Petitpierre, Mechaniker in Charlton-Street, Sommers-town, Middlesex; auf eine Maschine, alle Arten von Schuhen und Schliefern, Handschuhe, Kappen, Hüte, Patron-Taschen, Säbel-Bayonnett- und Messer-Scheiden aus einem Stüke Leder ohne irgend eine Naht zu verfertigen. Dd. 20. März 1824.

Dem Jak. Rogers, Aufseher zu Marlborough, Wiltshire; auf eine verbesserte Methode oder ein verbessertes Instrument den kubischen Inhalt eines Baumes zu bestimmen. Dd. 20. März 1824.

Dem Joh. Lingford, Spizen-Fabrikanten zu Nottingham; auf gewisse Verbesserungen an den zur Verfertigung des sogenannten Spuhlen-Nezes (bobbin-net) oder Buckinghamshire-Spizen-Nezes (Buckinghamshire lacenet) gebräuchlichen Maschinen. Dd. 20. März 1824.

Dem Joh. Heathcoat, Spizen-Fabrikanten zu Tiverton in Devonshire; auf Verbesserungen an gewissen Theilen der Baumwolle-Wolle- und Seiden-Spinnmaschinen. Dd. 20. März 1824.

Dem Heinr. Berry, Kaufmanne in Abchurch-Lane, London; auf gewisse Verbesserungen an einer Maschine zum leichteren Lichtmachen. Dd. 20. März 1824.

Dem Joh. Jakl. Stainmarc, Destillateur an der Belmont-Destillir-Anstalt, Wandsworth-road, Vaunhall, Surrey; auf Verbesserung in dem Verfahren bei der Destillation und an dem Apparate zu derselben. Mitgetheilt von einem im Auslande wohnenden Fremden. Dd. 20. März 1824.

(Aus dem Repertory of Arts Manufactures and Agriculture). April 1824. S. 317.

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