Titel: Preise der Société d'Encouragement in Paris für die Jahre 1825, 1826, 1827, 1828 und 1830.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 16, Nr. XXXII. (S. 95–110)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj016/ar016032

XXXII.  Preise, welche die Société d'Encouragement pour l'Industrie nationale in ihrer Generalsizung am 10ten November 1824 für die Jahre 1825, 1826, 1827, 1828 und 1830 ausgeschrieben hat.

Preise für das Jahr 1825.

Mechanische Künste.

1. Für Verfertigung einfacher und wohlfeiler Werkzeuge und Geräthe zur Gewinnung des Runkelrüben Zukers.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. XIII. S. 129.)

2. Für Erzeugung eines zur Fabrikation der Nähenadeln geeigneten Drahtes.

(Preis und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 121. B. XIII. S. 129.)

3. Preis von 3000 Franken, welcher am 1ten Julius 1825 demjenigen zuerkannt wird, der in irgend einem Departement von Frankreich eine Nahenadel-Fabrik errichtete etc.

(Vergl. Polytechn. Journal B. VII. S. 95. B. XIII. S. 129.

Chemische Künste.

4. Für Bereitung des Flachses und Hanfes ohne Röstung45).

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 121. B. XIII. S. 129).

5. Preis von 6000 Franken auf die Entdekung eines wohlfeilen Verfahrens zur Bereitung eines künstlichen Ultramarins, welches demjenigen, das man aus Lazulit gewinnt, vollkommen ähnlich ist.

Das Ultramarin, eine der schönsten und Haltbarsten Farben, ist zu theuer, als das man dasselbe anderswo, als bei den kostbarsten Gemählden, brauchen könnte.

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Die geschiktesten Chemiker zweifeln nicht an der Möglichkeit. Ultramarin erzeugen zu können, das jenen, welches man bisher aus Lazulit gewinnt, vollkommen ähnlich ist.

Man hat lange Zeit über geglaubt, daß Eisen einer der Abenden Bestandtheile des Ultramarins ist; allein, die HHrn. Clément und Deformes, welche den Vortheil benüzten, bedeutende Mengen von Lazulit analysiren zu können, haben eisenfreies Ultramarin aus demselben ausgezogen.

Die Analyse hat erwiesen, daß, wenn auch Schwefel-Eisen immer im Lazulit vorkommt, dasselbe doch kein Grundstoff der blauen Farbe des Lazulites zu seyn scheint.

Man hat aber auch eine Substanz darin gefunden, die man nicht vermuthet hat, und die in einem zu bedeutenden Verhältnisse vorkommt, als daß man sie nicht als Bestandtheil der Farbe desselben betrachten sollte, nämlich die Soda.

Zur Zeit, als die HHrn. Clément und Deformes ihre Analyse bekannt machten, war man weit entfernt, zu glauben, daß Pottasche und Soda unter die Metall-Oxide gerechnet werden könnten, und als man sah, daß diese beiden Alkalien, vorläufig in Metalle verwandelt, im ersten Grade ihrer Oxidation eine blaue Farbe annehmen, konnte man das Sodium als einen der Färbestoffe des Lazulites betrachten.

Neue Thatsachen haben diese Vermuthung bestätigt.

Im Jahr 1814 hat Hr. Tassaert, Direktor der Spiegel-Fabrik zu Saint-Gobin, bei Abtragung des Feuerheerdes eines Soda-Ofens einige Thonstüke gefunden, die von einer sehr schönen blauen Farbe durchdrungen waren. Er übersandte sie Hrn. Vauquelin, der, erstaunend übet die Aehnlichkeit dieser Farbe mit jener des Ultramarines, verschiedene Versuche mit denselben anstellte, und fand, daß sie sich gegen die Reagentien gerade so, wie der Lapis Lazuli, verhielten.

Seit dieser Zeit hat man mehrere Versuche angestellt, um sich zu überzeugen, ob die Soda, in ihrem höchsten Grade der Reinheit, nicht statt der Pottasche zur Erzeugung eines farblosen Glases benüzt werden kann, und man hat gefunden, daß, je reiner die Soda, desto blauer das Glas wird.

Diesen und noch anderen Thatsachen zu Folge, deren Aufzählung hier überflüssig seyn würde, findet man sich berechtigt |97| zu vermuthen, daß die Erzeugung eines künstlichen Ultramarines möglich ist, und wenn man nach den Grundstoffen urtheilt, welche die Analyse in denselben entdekte, müßte diese Farbe sehr wohlfeil zu stehen kommen, so daß man dieselbe nicht bloß zum Anstreichen, sondern auch zum Blauen statt des Kobaltes und Berliner-Blaues gebrauchen könnte.

Die Gesellschaft wird ein Verfahren für wohlfeil erklären, nach welchem man ein Kilogramm dieser Farbe für höchstens 300 Franken liefern kann, in der Ueberzeugung, daß die weitere Fabrikation den Preis derselben bedeutend herabsezen muß.

Die Abhandlungen müssen vor dem 1ten Mai 1825 eingesendet werden.

6. Preis von 2000 Franken auf Vervollkommnung der Hut-Färberei.

Die Fortschritte der Farbekunst scheinen sich noch nicht über die Hutmacherei erstreit zu haben; unsere besten Hüte lassen in Hinsicht auf Schönheit und Dauerhaftigkeit der Farbe noch manches zu wünschen übrig.

Es ist kein Zweifel, daß die Ursache hiervon nicht an den angewendeten Materialien, sondern an dem bei Anwendung derselben befolgten Verfahren gelegen ist. Ohne alle die, in unseren Hut-Fabriken gewöhnlichen Fehler bemerken zu wollen, macht man nur darauf aufmerksam, daß das Farbenbad, so wie es in denselben gewöhnlich bereitet wird, voll groben Niederschlages ist, welcher, statt das Haar zu durchdringen, sich auf demselben absezt, und ihm seinen natürlichen Glanz nimmt.

Die Société d'Encouragement ist überzeugt, daß es keiner weitläuftigen Untersuchungen bedarf, um die Hut-Färberei auf denselben Grad von Vollkommenheit zu bringen, auf welchem die übrigen Zweige der Färbekunst sich bereits befinden. Um auch in diesem Zweige unserer Künste Wetteifer zu erregen, schrieb die Gesellschaft obigen Preis für denjenigen aus, der in der Schwarzfärberei der Hüte ein Verfahren angeben wird, wodurch die Farbe weder durch das Reihen noch durch den Sonnenstrahl bedeutend leidet.

Die Abhandlungen müssen bis zum 1ten Mai 1825 eingesendet, und der Preis wird nach erfolgter Probe des Verfahrens zuerkannt werden.

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Oekonomische Künste.

7. Preis von 4000 Franken auf Erbauung der Oefen.

Die Phänomene des Verbrennens waren der Gegenstand tiefen Studiums, und die Geseze, welchen sie unterliegen, wurden von sehr geschikten Physikern beobachtet und bestimmt. Man hat aber, ohne Zweifel, einige Thatsachen vergessen, indem die Anwendung der bekannten Geseze noch solche Schwierigleiten darbietet, daß, wenn man bei dem Baue der Oefen die aus der Theorie abgeleiteten Grundsäze befolgte, die Resultate von der geführten Berechnung sehr abweichen würden.

Die Gesellschaft hat daher, um den Fabrikanten alle kostspieligen Versuche zu ersparen, obigen Preis für denjenigen in ihrer allgemeinen Sizung im Julius 1825 bestimmen wollen, der den besten Bau verschiedener Arten von Oefen angeben wird, die theils zur Erhizung von Flüssigkeiten, theils zur Oxidirung der Metalle dienen, auf welche der Sauerstoff der Luft so häufig als möglich einwirken muß, theils zur Wiederherstellung (Reduction) der Metalle, wo die Wärme das Metall durchdringen muß, ohne daß der Sauerstoff die Operation verzögert.

Die Gesellschaft verlangt, daß die Preiswerber, indem sie diese Frage unter dem doppelten Gesichtspunkte der Verbrennung des Rauches und der Ersparung des Brenn-Materiales lösen, sich nicht auf jene Geseze allein beschränken, die die Basis der Theorie bilden, sondern dieser Theorie den Beweis durch Thatsachen beifügen, deren Gültigkeit man durch Versuche erweisen kann.

Die Abhandlungen müssen bis zum 1ten Mai 1825 eingesendet werden.

Akerbau.

8. Für eine Mühle zur Reinigung des Heidekornes.

(Preis und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. V. 127. B. XIII. S. 129.)

9. Preis von 1000 Franken für denjenigen, der entweder die meisten Föhren (Pinus silvestris) oder Corsicaner Föhren.

10. Preis von 500 Franken für denjenigen, der am meisten schottische Föhren gesäet haben wird.

(Vergl. polytechn. Journ. B. VII. S. 127. B. XIII. S. 129.)

Preise, die für das Jahr 1825 verschoben wurden.

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Mechanische Künste.

11. Für eine Maschine zur Verfertigung von Gläsern für optische Instrumente.

(Vergl. polytechn. Journ. B. VII. S. 91. B. XIII. S. 127.)

12. Für eine Handmühle zum Aushülsen der Hülsenfrüchte.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 108. B. XIII. S. 127.)

13. Für Anwendung der sogenannten hydraulischen Presse auf Oehl- und Wein-Pressen, und zum Auspressen der Pflanzensäfte überhaupt.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. III. B. XIII. S. 127.)

14. Für eine Maschine zum Abschaben der Haare an den Fellen für Hutmacher.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 99. B. XIII. S. 127.)

Chemische Künste.

15. Für Verbesserung der Darmsaiten zu musikalischen Instrumenten.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. X. S. 493. B. XIII. S. 126.)

16. Für Verfertigung von Papier aus dem Papier-Maulbeerbaume (Morus papyrifera L. Broussonetia papyrifera Botan .)

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 244. B. XIII. S. 126.)

17. Für Errichtung einer Fabrik im Großen zur Erzeugung feuerfester Schmelztiegel.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. X. S. 495. B. XIII. S. 126).

18. Für Verbesserung von Eisengußwerken.

19. Für Verbesserung der Formen von Gußarbeiten, die noch zur weitern Verarbeitung bestimmt sind.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen für 18. 19, wie im polytechn. Journ. B. X. S. 407. B. XIII. S. 126.)

20. Für Wolle zur Verfertigung der gemeinen Filzhüte.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 99. B. XIII. S. 127).

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21. Für eine zwekmäßigere Spiegelbelegung, als die gewöhnliche.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 100. B. XIII. S. 127.)

22. Für Verbesserung der in der Kupferstecherkunst nothwendigen Materialien.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 116. B. XIII. S. 127).

23. Für Entdekung eines Metalles, oder einer Metall-Legierung, die weniger vom Roste angegriffen wird, als Stahl und Eisen, um dieselbe bei Maschinen zum Zerkleinen weicher Nahrungsmittel anzuwenden.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 122. B. XIII. S. 127.)

24. Auf Austroknung des Fleisches.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 247. B. XIII. S. 124. 126. zur Lösung dieser Preis-Aufgabe vergl. man polytechn. Journal Bd. XIII. S. 123)

25. Für Hausenblase oder Fischleim-Erzeugung.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 105. B. XIII. S. 128.)

26. Für eine Masse, die sich wie Gyps formen läßt, und der Witterung so gut, wie Stein, zu wiederstehen vermag.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 125. B. XIII. S. 128.)

27. Für Einführung gebohrter Brunnen (puits artèsiéns) in Gegenden, in welchen man dieselben noch nicht kennt.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 246. B. XIII. S. 128.)

28. Für Einführung und Cultur von Pflanzen in Frankreich, welche für den Akerbau, für Künste und Manufakturen nüzlich sind.

(Preis, Aufgabe und Bedingungen, wie im polytechn. Journ. B. VII. S. 242. B. XIII. S. 128.)

Preis für das Jahr 1826.

Oekonomische Künste.

29. Preis von 2000 Franken auf die Entdekung eines sehr wohlfeilen Verfahrens zur Aufbewahrung des Eises.

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Es ist allgemein bekannt, wie sehr der Gebrauch kalter Getränke während der Sommerhize den Verdauungs-Organen die zu ihren Funktionen nöthige Stärke erhalten hilft. Es gibt Völker, für welche das Eis während des Sommers Bedürfniß ist, und wenn bei uns, während der kurzen Dauer der Hize in unserem Klima, dieses Bedürfniß weniger fühlbar ist, so wäre es doch sehr nüzlich, den Gebrauch des Eises als eines Mittels zur Erhaltung der Gesundheit und als Erfrischung allgemeiner zu verbreiten. Wenn Leute, die zu schwerer Arbeit bestimmt sind, dem eisgekühlten Trunke die berauschenden Getränke vorziehen, die ihre Vernunft abstumpfen, und ihre Gesundheit zerstören46), so rührt dieß vielleicht bloß davon her, daß das Eis für sie zu theuer zu stehen kommt, als daß sie sich desselben zu täglichem Gebrauche bedienen könnten. In den Vereinigten Staaten Nord-Amerikas gibt es, wie man versichert, mehrere Gegenden, in welchen jeder Privat-Mann die zu seinem Familien-Bedarfe nöthige Menge Eises in einem dazu bestimmten, wenig kostbaren, Apparate aufbewahrt, warum sollten nicht auch wir in Frankreich dieses Vortheiles genießen? Es wäre sehr der Mühe werth, daß auch der gemeine Mann sich des Eises während des Sommers bedienen könnte.

In Erwägung der nicht zu berechnenden Vortheile, welche dadurch entstehen würden, daß jede Haushaltung mittelst eines einfachen Verfahrens das Eis des Winters den ganzen Sommer über aufbewahren könnte, hat die Gesellschaft obigen Preis auf Haus-Eisgruben (glaciéres domestiques) gesezt. Die Bedingungen sind folgende:

1tens, Die Vorrichtungen zur Aufbewahrung des Eises müssen von der Art seyn, daß sie nicht viel kosten; sie müssen |102| eine Art Geräthes bilden, daß man leicht von einem Orte auf den andern bringen, also mit demselben, wie man zu sagen pflegt, ausziehen kann; daß man es leicht aus dem Keller schaffen kann, um es während des Winters mit Eis zu füllen47).

2tens, Es muß geräumig genug seyn, um 400 Kilogramm, den jährlichen Hausbedarf einer Familie, während des Sommers darin zu finden ist. Diese 400 Kilogramme können in 2–3 Gefäße vertheilt seyn, wenn man es wohlfeiler und transportabler findet.

3tens, Jedes Kilogramm Eis darf nicht mehr als auf 3 Centimen „(2 Pfund Eis für 1 kr. ungefähr)“ zu stehen kommen, die Kosten des Capitales für die Vorrichtung mitgerechnet, und unter der Voraussezung, daß das Eis im Winter nichts kostet.

4tens, Die Vorrichtung muß sich leicht öffnen und schließen lassen, damit man dort, wo das Eis bereits Herausgenommen wurde, Gefäße mit Nahrungsmitteln, die man während heißer und feuchter Witterung vor Verderbniß schüzen will, hineinstellen kann.

5tens, Man wird einen Aufsaz einsenden, in welchem man alle einzelnen Theile dieser Vorrichtung genau erklärt, damit man, nach dieser Beschreibung, eine ähnliche Vorrichtung fertigen lassen kann, und alle nothwendigen Vorsichts-Maaßregeln beschreibt, die bei dem Einfüllen und Aufbewahren des Eises nothwendig sind. Es wäre sogar sehr gut, wenn der Erfinder dieses Verfahrens eine Fabrik errichten würde, in welcher man dieselbe um einen bestimmten Preis haben könnte.

6tens, Der Preis wird im Jahr 1826 vertheilt. Von jezt bis dahin wird der Preiswerber unter den Augen der abgeordneten Commissäre der Société d'Encouragement die nöthigen Beweise der Brauchbarkeit seiner Erfindung zu stellen haben, und diese werden sich durch den Augenschein überzeugen, daß alle verlangten Bedingungen erfüllt sind.

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Die Gesellschaft glaubt hier einige Rathschläge über die Mittel ertheilen zu müssen, wie man zu dem verlangten Zweke kommen kann.

Unter allen Verfahrungs-Weisen, Getränke abzukühlen, ist der Gebrauch des schmelzenden Eises, als das kräftigste Mittel, vorzuziehen. Die Erfahrung beweißt, daß das Eis bei seiner Auflösung im Wasser, die Temperatur eines gleichen Gewichtes Wasser um 75 Grade am hundertgrädigen Thermometer gegen den Nullpunct herabbringt, oder, was einerlei ist, 75 Mahl soviel Wasser (dem Gewichte nach) um Einen Grad am hundertgrädigen Thermometer abkühlt, die Temperatur desselben mag was immer für eine seyn. Ein Kilogramm Eis auf dem Nullpuncte mit Einem Liter auf 3/4 siedenden Wassers gemengt gibt 2 Liter Wasser auf dem Nullpuncte. Die 75° Hize sind durch das Schmelzen des Eises verschlungen worden48).

Man muß bemerken, daß, wenn die Vorrichtung während der Strenge des Winters der äußeren Luft ausgesezt ist, das Eis, welches man dann in diese von der Wärme wenig durchdringbare Vorrichtung bringt, und welches wenigstens auf 10 Grad unter 0 ist, diese niedrige Temperatur eine sehr lange Zeit über behalten wird, so daß, wenn man diese gegen die Einwirkung der Wärme geschüzte Vorrichtung in den Keller hinablaßt, von dem Tage an, wo die Temperatur in demselben niedriger seyn wird, als die äussere Luft, es wahrscheinlich ist, daß die innere Masse des Eises um einige Grade niedrigere Temperatur, als 0, besizt. Dieser Umstand, über dessen Daseyn man sich leicht überzeugen kann, würde die Vortheile noch |104| vermehren, die man sich von einer Vorrichtung zur Erhaltung des Eises versprechen kann, und dieselben noch weiter ausdehnen helfen.

Man hat bereits Eis dadurch aufbewahrt, daß man dasselbe in ein kleines Faß, und dieses in ein größeres stekte: man stieß Kohlenpulver in den Zwischenraum zwischen den beiden Fässern; eine Strohmatte umkleidete die innere Wand des kleineren Fasses, und das Eis ruhte auf dieser Fütterung. Da die Wärme nicht von aussen nach innen dringen konnte, ohne vier von der Wärme nur wenig durchdringbare Deken durchzogen zu haben, so kann diese nur sehr langsam bis zu dem Eise eindringen, und da eine sehr große Wärme nöthig ist, um dieses Eis zu schmelzen, und die Luft diese Operation ihrer Natur nach nicht sehr begünstigt, so müßte sich das Eis in einer solchen Vorrichtung sehr wohl aufbewahren lassen. Der Preise Werber wird die Ursachen prüfen, die diese Vorrichtung wenig brauchbar machen, obschon sie, nach den physischen Gesezen, guten Erfolg haben zu müssen scheint.

Eine der kräftigsten Ursachen, die das Eis schmelzen macht, ist Erneuerung (Circulation) der Luft. Man weiß, daß diese Flüssigkeit, indem sie ihren Wärmestoff fahren läßt, schwerer wird, sie muß also ihre Stelle verlassen, und einer anderen neuen Luft Plaz machen, die sich wieder abkühlen wird. Auf diese Weise bildet sich ein ununterbrochener Strom von Luft, und da diese immer ihre Wärme verliert, so entstehet ein Schmelzen des Eises, und zwar vorzüglich dann, wann dieser Wechsel der Luft sehr rasch vor sich geht. Man muß indessen auch bemerken, daß, nach den angestellten Versuchen, ein Gefäß aus Eisenblech, welches vier durch die Luft, welche man darin eingesperrt hatte, getrennte Hüllen besaß, Wasser, welches siedend in dasselbe gegossen wurde, 12 Stunden lang so warm erhielt, daß dasselbe nach Verlauf dieser Zeit nur auf 71 Grade abgekühlt war, obschon dieses Gefäß der freien Luft ausgesezt war, welche nur eine Temperatur von 10 bis 12 Graden besaß.

Es wird sehr gut seyn, wenn man dem aufgethauten Wasser einen Ausfluß verschafft, denn das Wasser, welches mit dem Eise zunächst in Berührung steht, ist ein weit besserer Wärmeleiter, |105| als die stillstehende Luft. Das Eis, welches an den Wänden anliegt, schmilzt zuerst; das übrige bleibt bis auf einem gewissen Puncte isolirt. Man muß aber sehr zu vermeiden suchen, daß die Luft, die sich daselbst befindet, einen Zug bildet, welcher unvermeidlich Statt haben würde, wenn sie bei der zum Ausflusse des durch das zerschmolzene Eis erzeugten Wassers bestimmten Oeffnung einen Durchgang fände. Diese Oeffnung muß also die Form eines Hebers besizen, dessen Krümmung immer voll Wasser seyn muß. Dieses Wasser wird dann dem Austritte der Luft sich wiedersezen.

Ein anderes Verfahren, dessen man sich zur Bildung des Eises, oder wenigstens zur bedeutenden Verminderung der Temperatur des Wassers bedienen könnte, wäre die Verdünstung. Aus den Versuchen des Hrn. Clément erhellt, daß das Wasser unter jedem Druke der Atmosphäre und unter jeder Temperatur des Ortes zu seiner Verwandlung in Dämpfe eine Wärme erfordert, welche die Temperatur von 650 Mahl soviel Wasser, dem Gewichte nach, um Einen Grad am hundertgrädigen Thermometer zu erhöhen vermag. Wasser, welches der freyen Luft ausgesezt ist, verdünstet, indem es sowohl seiner eigenen Masse als den benachbarten Körpern Wärme entzieht. Wenn die Luft ruhig ist, so steigt der gebildete Dampf, der nur fünf Achtel des Gewichtes eines gleich großen Volumens Luft wiegt, in Folge seiner geringeren specifischen Schwere in die Höhe, und macht neuen Dämpfen Plaz. Das zurükbleibende Wasser wird demnach kühler. Diese Verdünstung muß aber schnell geschehen, wenn man will, daß die übrig bleibende Wassermasse schnell erkalte; denn die strahlende Wärme und die Leiter derselben ersezen ohne Unterlaß den verloren gegangenen Wärmestoff. Es müßte also ein sehr starker Luftzug angebracht werden, wodurch der Raum für den neuen Dampf immer schnell erneuert und der Wasserdampf immer in dem Maaße davon gejagt wird, als er sich wieder erzeugt. Es könnte seyn, daß man dadurch sogar Eis erhielte, wie man an dem Leslie'schen Versuche sieht.

Auf diesem Grundsaze beruht der Gebrauch der sogenannten Alcarazas oder Hydrocevames, welche, indem sie durch ihre weiten Poren das Wasser durchschwizen lassen, die Temperatur des in dieselben hineingeschütteten Wassers um einige Grade, |106| aber nur um wenige, vermindern. Die Töpfe, welche man in Frankreich nach diesem Grundsaze verfertigt hat, waren zu zerbrechlich, und man mußte diese Vorrichtung, als zu kostspielig, aufgeben: in Aegypten, in Spanien, wo man sie täglich braucht, erhält man indessen bedeutende Vortheile durch dieselben.

Hr. Thénard hat eine Vorrichtung ausgedacht, um durch Ausdünstung in luftleerem Raume Eis zu bilden. Ein Gefäß enthält Wasser, und steht mit einem anderen Raume in Verbindung, welcher mit Bruchstüken von getroknetem kochsalzsaurem Kalke angefüllt ist. Alles ist luftdicht geschlossen. Mittelst einer angebrachten Luftpumpe wird die Luft und der Wasserdampf, in dem Maaße, als derselbe sich bildet, ausgezogen. Das Wasser in dem leeren Raume verwandelt sich schnell in Dämpfe. Der kochsalzsaure Kalk verschlingt die Dämpfe, welche die Luftpumpe nicht auszieht, und das Wasser fängt endlich an, sich in Eis zu verwandeln49). Dieser Apparat kann von den Preiswerbern nachgeahmt werden, wenn es ihnen gelingen sollte, denselben wohlfeiler und die Anwendung desselben einfacher zu machen. Die Gesellschaft verlangt keine anderen Bedingungen in dieser Hinsicht, als Leichtigkeit der Anwendung der Vorrichtung und Wohlfeilheit derselben; denn Wohlfeilheit des Eises ist ihr Haupt-Augenmerk.

Preis für das Jahr 1827.

Akerbau.

30. Preise von 3000 und 1500 Franken für eine vollständige Beschreibung der vorzüglichsten Zweige der Fabrik-Industrie, welche von Landleuten betrieben werden, oder betrieben werden können.

Die Verbesserungen, deren der Akerbau noch fähig ist, müssen vorzüglich die möglich beste Benüzung der Zeit, des Bodens und der Produkte desselben bezweken. Nur durch Vervollkommnung dieser Elemente des Boden-Schazes kann der Landwirth jenen Verlust ersezen, den er heute zu Tage durch die niedrigen |107| Preise der ersten Bedürfnisse erleidet, deren Verkauf ehevor der einzige Zwek und die Belohnung seiner Arbeiten gewesen ist. Die meisten Werke über Landwirthschaft, welche bisher erschienen sind, lehrten nur die zwekmäßigste Benüzung des Bodens. Sehr wenige nur sprachen von der Benüzung der Zeit und der Producte, so daß diese beiden lezteren Förderungs-Mittel des Wohlstandes, bei uns nur in wenigen Gegenden gehörig benüzt werden. Das Ausland liefert uns hierüber weit mehr nachahmenswerthe Beyspiele, vorzüglich England, einige Gegenden in Deutschland, die Schweiz, die Niederlande. Es giebt verschiedene Arten von Fabrik-Arbeiten, die, wenn sie in den Wohnungen der Landleute einmahl eingeführt wären, den Landwirthen als Beispiel dienen könnten, wie sie ihre Zeit, die sie jezt nur zu oft mit Nichtsthun verlieren, wenn sie keine Arbeit auf dem Felde haben, zu ihrem Vortheile benüzen könnten; die ihnen zeigen würden, wie sie 1tens, den Gewinn der ersten Zubereitung an vielen Produkten ihres Bodens, die sie jezt ganz roh verkaufen, sich selbst vorbehalten könnten. 2tens, wie sie von einer großen Menge Gegenstände Vortheil ziehen können, die sie verderben lassen, und die oft ganz zu Grunde gehen, weil sie nicht die gehörigen Verfahrungs-Arten kennen, sie zum Verbrauche tauglich zu machen. Die meisten Handarbeiten, die man auf dem Lande einführen könnte, sind nicht viel schwerer als diejenigen, die bereits daselbst in Ausübung gebracht werden; Bier50) und gegohrene Getränke aus Früchten und Wurzeln lassen sich |108| eben so leicht bereiten, als Eider, Birnen-Most und Wein; Käse, die sich eine längere Zeit über aufbewahren lassen, das Troknen und Zubereiten des Getreides, der Früchte, des Fleisches und anderer thierischer Theile, das Weben faseriger Pflanzenstoffe, Wollenwäscherei, Verarbeitung des Holzes, der Rinden, des Strohes, und verschiedene andere einfache Gewerbe würden ohne Zweifel mehr Vortheil gewähren, als Striken und Spinnen, die gewöhnliche Arbeit der Landleute.

Unsere Aufklärung hat den Landleuten noch keine Hülse dieser Art geleistet; so daß man auf der einen Seite alles dasjenige, was sie bisher in dieser Hinsicht zu Markte bringen, noch einer bedeutenden Vervollkommnung fähig erachten kann sowohl durch Anwendung von Maschinen, die zu ihrer Arbeit geeignet sind, als durch Bekanntmachung besseret und wohlfeilerer Verfahrungs-Arten, die ihnen bisher noch unbekannt geblieben sind, so wie man auf der anderen Seite den Umfang ihrer Industrie leicht dadurch um das Zehnfache vermehren kann, daß man ihnen leichte Arbeiten anzeigt, die in verschiedenen Gegenden mit Vortheil betrieben werden, und von welchen sie noch keinen Begriff haben.

Die Gesellschaft hat es für nüzlich erachtet, diesen wichtigen Zweig von Verbesserung dem Akerbaue zu verschaffen, und durch Belohnung den Wetteifer derjenigen erregen wollen, die mit Aufmerksamkeit die Fabrik-Industrie, so wie sie gegenwärtig bei uns auf dem Lande ist, beobachtet haben.

Sie sichert demjenigen einen Preis von 3000 Franken zu, der, in einem hinlänglichen Detail, alle Arten von Fabrik-Industrie, die gegenwärtig auf dem Lande, sowohl in Frankreich als im Auslande, betrieben werden, mit den gehörigen an denselben anzubringenden Verbesserungen am vollkommensten darstellen wird. 1500 Franken sind für denjenigen bestimmt, dessen Arbeit jener des Preisträgers am nächsten kommt, und eine goldene und zwei silberne Medaillen sind für diejenigen bestimmt, welche, ohne die Preis-Aufgabe in ihrem ganzen Umfange zu umfassen, wenigstens einen Theil der vorgeschriebenen Bedingungen mit Erfolg erfüllt haben.

Indem die Gesellschaft die Beschreibung des Verfahrens bei den bereits auf dem Lande betriebenen Industrie-Arbeiten |109| wünscht, hat sie vorzüglich den Zwei, diejenigen, welche sich diese Beschäftigungen als einen neuen Industriezweig zueignen wollen, die Sicherheit zu gewähren, daß sie bereits mit Ertrag und Nuzen und mir Leichtigkeit betrieben worden sind. Sie verlangt daher nicht nur, daß die Beschreibungen hinlänglich vollständig sind, um, nach der Wichtigkeit derselben, das ganze hierbey nöthige Verfahren sowohl von bloßen Bauern ausführen, als von Güterbesizern oder Pachtern leiten lassen zu können, sondern sie fordert auch, daß die Auslagen und der Ertrag bei diesen Arbeiten genau angegeben, und die eingesendeten Arbeiten mit den allenfalls nothwendigen Zeichnungen versehen werden. Sie wünscht, daß die Preiswerber die Verbesserungen angeben, die sie bei den von ihnen aufgeführten Arbeiten für möglich erachten, und daß sie auch diejenigen Industrie-Arbeiten anzeigen, welche, obschon sie bisher auf dem Lande nicht eingeführt sind, doch von der Art sind, daß sie daselbst theils von den Güter-Besizern, theils von den bloßen Bauern betrieben werden können.

Die Preise werden in der General-Sizung im Julius 1827 ertheilt, und die Abhandlungen müssen dem Sekretariate der Gesellschaft vor dem 1ten Mai desselben Jahres eingesendet werden.

Die Gesellschaft behält sich ausdrüklich das Recht vor, ganz oder zum Theile die zur Preisbewerbung eingesendeten Werte zu behalten oder zu benüzen.

Preise für das Jahr 1830.

Akerbau.

31. Für Bepflanzung abschüssiger Gründe.

(Vergl. polytechn. Journ. B. VII. S. 250. B. XIII. S. 129.)

32. Preis von 1500 Franken für Bestimmung der Wirkungen des Kalkes als Dünger.

Man kennt seit undenklichen Zeiten die guten Wirkungen des als Pulver in geringer Menge auf die Erde ausgestreuten Kalkes; man weiß, daß er auf der einen Seite als Alkali wirkt, indem er die Modererde (den Humus), welche die Pflanzen mittelst ihrer Wurzeln aus dem Boden ausziehen müssen, um daraus Stängel, Aeste, Blätter, Blumen und Früchte zu bereiten, leichter auflösbar macht; man weiß aber nicht, ob |110| die Einwirkung verschiedener Arten von Kalk in dieser Hinsicht verschieden ist, und es ist vielleicht sehr nüzlich, dieses zu wissen. Die Gesellschaft schreibt daher einen Preis von 1500 Frauken für das Jahr 1830 für denjenigen aus, der, nach ihrer Ansicht, am besten durch vergleichende Erfahrungen auf troknen thonigen, auf troknen sandigen, und auf mittleren sehr fruchtbaren Gründen die Unterschiede in den Wirkungen des magern und des fetten Kalkes sowohl in Pulver, wie er aus dem Ofen kommt, als dadurch, daß er einige Zeit über an der Luft lag, und sich löschte, bestimmt haben wird. Der Uebersicht der zur Lösung dieser Frage angestellten Versuche muß eine Analyse der Kalksteine, aus welchen der Kalk gebrannt wurde, beygefügt seyn, so wie eine Analyse der Erden, auf welchen dieser Kalk angewendet wurde.

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Modelle, Abhandlungen, Beschreibungen, Muster und Alles, was zur Preisbewerbung gehört, muß postfrei au Secrétariat de la Société d'Encouragement pour l'industrie nationale, rue du Bac., N. 42, vor dem 1ten Mai eines jeden Jahres eingesendet werden51).

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Vergl. polyt. Journal Bd. XV. S. 432 Anmerk. 164 und die Abhandlung S. 41 in diesem Hefte. D.

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Es stünde sehr zu besorgen, daß die Gesundheit der hart arbeitenden, also sehr oft sich bis zum Schweiße erhizenden, Classe durch eiskalten Trank noch mehr litte, als durch Wein oder Bier. Weit wichtiger ist der Gebrauch des Eises zur Erhaltung des Fleisches, das so oft im Sommer übel riechend wird in kleinen Städten, zur Erhaltung des Lebens bei Verwundeten und Kranken, für welche man oft Meilenweit in der Runde kein Klümpchen Eis für Gold bekommen kann. Jede Apotheke wenigstens sollte mit einem Eiskeller versehen seyn. A. d. Ueb.

|102|

Dieß scheint nicht unbedingt nöthig. Wenn die Vorrichtung nicht sehr kostspielig ist, wird jeder Hausbesizer, der Mietwohnungen hält, dieselbe in seinem Hause anbringen, und dafür eine geringe Erhöhung der Miethe fodern können. A. d. Ueb.

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Die Formel zur Bestimmung der Temperatur eines Gemenges aus Wasser und Eis, welches plözlich schmilzt, ist, abgesehen von allenäußeren Einwirkungen, folgende: K Kilogramme Eises auf dem Nullpuncte, welche man in L Liter Wasser bei t Graden am hundertgrädigen Thermometer schmelzen laßt, bringen die Temperatur, durch dieses schmelzen allein, um d Grade herab, und man erhält 75. K = d L. Allein dieses geschmolzene Eis gibt K Kilogramm oder Liter Wasser auf dem Nullpuncte, die sich mit den L Liter auf t-d Grad mengen, und diese Mischung nimmt die Temperatur, T, an, welche man durch die Formel

Textabbildung Bd. 16, S. 103

A. d. O.

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Das Patent des Hrn. Ballance welches wir im nächsten Hefte dieses polytechn. Journals mittheilen, scheint der Société d'Encouragement noch unbekannt geblieben zu seyn. A. d. Ueb.

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Wer auch nur mit den ersten Elementen der Bierbrauerei bekannt ist, wird mit uns überzeugt seyn, daß die Bierbrauerei bei Hause nie und nimmermehr ein gutes gesundes und wohlfeiles Bier liefern kann-ein sächsisches oder überhaupt ein nordisches Bier allerdings, aber kein baierisches, d.h. kein haltbares Bier. Es wäre selbst sehr zu wünschen, daß das bei Hause Baken des Brodes abkommen möchte; denn man behauptet nicht zu viel, wenn man sagt, daß ein Zehntel derjenigen, die ihr Brod bei Hause baken, an den Folgen des Genusses ihres schlechten Brodes kränkeln, und ein Fünfzigstel von diesen daran stirbt. In einem Lande, wo Zünfte und sogenannte Gewerbs-Gerechtigkeiten, oder, wie sie besser heißen würden, Gewerbs-Ungerechtigkeiten noch Schuz finden können, werden die wohlgemeinten Vorschläge der Société noch lang fromme Wünsche bleiben müssen. A. d. Ueb.

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Die Summe der hier ausgeschriebenen Preise beträgt nicht weniger als 90,800 Franken. Soviel verwenden bloße Privatleute zum Wohle ihres Vaterlandes und der Menschheit.

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