Titel: [Verbesserung in der Bereitung des Peches und Theeres.]
Autor: Hancock, Thomas
Fundstelle: 1825, Band 16, Nr. LIV. (S. 244)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj016/ar016054

LIV. Verbesserung in der Bereitung des Peches und Theeres, einzeln oder in Verbindung mit einander, durch Beimengung anderer Ingredienzen entweder zu einem oder dem anderen, oder zu beiden zugleich, worauf Thom. Hancoch, Patent-Kork-Fabrikant zu Goswell-Mews, Paris St. Lukes, Old-Street, Middlesex, sich dd. 22ten März 1823 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of Arts and Sciences. Nov. 1824. S. 244.

Der Patent-Träger will Seile, Canevaß, Holz und andere Artikel, die mit Pech und Theer überzogen werden, von Wasser weniger durchdringbar machen, als sie es, nach der gewöhnlichen Methode mit diesen Artikeln überzogen, nicht sind. Er schlägt in dieser Absicht vor, das Pech oder den Theer mit einer Substanz zu verbinden, welche hinlänglich elastisch ist, um, wenn dieser Ueberzug durch Kälte oder aus irgend einer anderen Ursache sich zusammenzieht, das Springen oder Abschälen desselben, wodurch das Wasser in die Seile, den Canevaß, das Holz und überhaupt in den Körper, den man schüzen wollte, wieder eindringt, zu verhindern. Diese Substanz ist Kautschuk (Gumi elasticum, welcher in concentrirten Terpenthingeiste oder in anderen Geistern aufgelöset112)), dann gemengt und warm mit dem Peche oder Theere verbunden werden muß, wodurch eine elastische, harzige Flüßigkeit entsteht, welche mittelst eines Anstreicher-Pinsels auf das Holz, auf den Canevaß oder auf die Seile, welche vor Feuchtigkeit geschüzt werden sollen, aufgetragen werden kann. Schiffe können mittelst einer Kelle damit belegt werden.

Das Verhältniß der zu nehmenden Ingredienzen hängt von Umständen ab, z.B. von der Güte der Materialien, und es läßt sich keine allgemeine Regel hierüber festsezen.

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Man vergl. hiemit polyt. Journal Bd. XV. S. 424. D.

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