Titel: Verzeichniß der vom 23ten Dezbr. 1824 bis 18ten Januar 1825 in London auf neue Erfindungen ertheilten Patente.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 16, Nr. LVII./Miszelle 1 (S. 256–258)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj016/mi016057_1

Verzeichniß der vom 23ten Dezbr. 1824 bis 18ten Januar 1825 in London auf neue Erfindungen ertheilten Patente.

Dem Jak. Deykin und Wilh. Heinr. Deykin, beide Knopfmacher zu Birmingham, Warwikshire: auf eine Verbesserung in der Fabrication gewisser Militär-Seeleute- und anderer Uniform- und Livrés Knöpfe. Dd. 23ten Dec. 1824.

Dem Daniel Stafford, Gentleman zu Liverpool, Lancashire: auf gewisse Verbesserungen an Wägen. Dd. 24ten Dec. 1824.

Dem Samuel Denison zu Leeds, Yorkshire, Weißschmid und Joh. Harris Papier-Formmacher: auf gewisse Verbesserungen an den Maschinen zur Verfertigung des gewobenen und gelegten (woir xlaid) Papieres Dd. 1sten Jäner 1825.

Dem Joh. Heathcoat, Spizen-Fabrikanten zu Tiverton in Devonshire: auf Verbesserungen an Maschinen zur Verfertigung der Spizen-Neze, die man gewöhnlich Bobbin-net nennt. Dd. 12ten Jäner 1825.

Dem Peter Erard, Fabrikanten musikalischer Instrumente, Great Marlborough-Street, Middlesex: auf gewisse Verbesserungen an Forte-Pianos: mitgeheilt von einem im Auslande wohnenden Fremden. Dd. 5ten Jäner 1825.

Dem Alexander Tilloch, der Rechte Doctor, Islington, Middlesex: auf eine oder auf mehrere Verbesserungen an den Dampf-Maschinen oder den dazu gehörigen Vorrichtungen, welche Verbesserungen zugleich zu anderen Zweken dienen. Dd. 11ten Jäner 1825.

Dem Wilh. Henson und Wilh. Jackson, beide Spizen-Fabrikanten zu Worcester: auf Verbesserungen an Maschinen zur Spizen- oder Nez-Fabrikation von der sogenannten Bobbing-net-Art. Dd. 11ten Jäner 1825.

Dem Franz Gybbon Spilsbury, Seidenzeug-Fabrikanten zu Leek Staffordshire: auf gewisse Verbesserungen im Neben, Dd. 11ten Jäner 1825.

Dem Goldsworthy Gurney, Wundarzte in Argyle-Street, Hanover-Square, Middlesex: auf ein verbessertes Tasten-Instrument, bei dessen Gebrauche der Spielende die Töne aushalten und verlängern, und nach Belieben verstärken oder verändern kann. Dd. 11ten Jäner.

Dem Wilh. Hirst, Tuch-Fabrikanten zu Leeds, Yorkshire: auf gewisse Verbesserungen an Spinn- und Wind-Maschinen (shabbing Machines). Dd. 11ten Jäner 1825.

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Dem Joh. Friedr. Smith, Esqu. zu Dunstan Hall, Chesterfield, Derbyshire: auf gewisse Verbesserungen in der Bereitung oder Verfertigung der Loken oder Rupfen (slivers or tops) aus Wolle oder Baumwolle und Wolle, oder anderen faserigen Stoffen. Dd. 11ten Jäner 1825.

Demselben Ebendaselbst: auf gewisse Verbesserungen in der Appretur der Tücher. Dd. 11ten Jäner 1825.

Dem Jos. Lockett dem ält.; Graveur für Calico- und andere Druker, und Kupferwalzen Fabrikant: auf gewisse Verbesserungen bei Verfertigung eines Schnabels (neb or slob) an den Walzen oder Cylindern oder Schalen, aus Kupfer oder aus was immer für einem Metalle, deren man sich zum Calico, Muslin, Baumwollen oder Leinwand-Druke bedient. Dd. 14ten Jäner 1825.

Dem Jak. Falconer Atle, Gentlemann zu Marchwood in Hampshire: auf ein Verfahren, wodurch Bretter und was immer für Schnittlinge aus Holz vor dem Werfen gesichert, und sowohl in Hinsicht auf Dauerhaftigkeit als Festigkeit des Kernes und der Kraft, der Feuchtigkeit zu widerstehen, verbessert werden, so daß man sie zum Schiffbaue sowohl, als zu jedem anderen Bau-Zweke auf eine vortheilhaftere Weise benüzen kann: eben so auch zur Verfertigung von Möbeln und allen anderen Geräthen; bei welchen festes Holz nothwendig ist; so zwar, daß dieses auf die gegenwärtige neue Art bereitete Holz, welches er verdichtetes Holz (concensed Wood) nennt, ein neuer Handels- und Fabrik-Artikel werden wird. Dd. 11ten Jäner 1825.

Dem Georg Sayner, Färber zu Hunslet, Leeds, Yorkshire; und dem Joh. Greenwood, Maschinen-Macher zu Gomersall, Yorkshire: auf gewisse Verbesserungen in der Art und Weise Holz Und Bauholz mittelst Maschinen zu sagen und zu schneiden. Dd. 11ten Jäner 1825.

Dem Thom. Magrath zu Dublin: auf eine Composition, wodurch thierische und vegetabilische Stoffe erhalten werden. Dd. 11ten Jäner 1825.

Demselben Ebendaselbst: auf eine verbesserte Vorrichtung, Wasser und andere Flüssigkeiten zu leiten und aufzubewahren, und dieselben gegen die Wirkungen des Frostes zu sichern, Dd. 11ten Jäner 1825.

Dem Joh. Phipps, Bücherkrämer in Upper Thames-street, London, und dem Christoph Phipps, zu River, Kent: auf Verbesserungen in dem Maschinen Wesen der Papier-Macherei. Dd. 11ten Jäner 1825.

Dem Wilh. Shelton Burnett, Kaufmann in London-Street, London: auf ein neues Verfahren die Schnelligkeit des Laufes eines Schiffes auf der See zu vermindern, und dasselbe besser gegen die Windstöße zu sichern. Dd. 11ten Jäner 1825.

Dem Jonathan Andrew, Gilbert Tarlton, Jos. Shepley, alle Baumwollen- Spinner zu Crumpshall bei Manchester, Lancashiere: auf gewisse Verbesserungen in Verfertigung der Maschinen zum sogenannten Throstle- oder Wasserspinnen des Garnes, dieses Garn mag aus Baumwolle, Flachs, Seide, Wolle oder irgend einen faserigen Stoffe, oder aus was immer für einer Mischung der obigen Stoffe bestehen; diese Maschine ist so eingerichtet, daß sie das Zwirnen und Zurichten des Garnes vollendet, alle überflüssigen Fasern von demselben beseitigt; sie kann auch zum Vorspinnen angewendet werden. Dd. 11ten Jäner 1825.

Dem Wilh. Booth, Gentlemann zu Congleton, Cheshiere; und Mich. Bailey, Maschinisten, ebendaselbst: auf gewisse Verbesserungen bei dem Spinnen, Dubliren, Zwirnen und Drehen (Throwsting) der Seide, Wolle, Baumwolle, des Flachses und Hanfes u. d. gl. Stoffe. Dd. 11ten Jäner 1825.

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Dem Wilh. Rudder, Hahngießer zu Egbaston, bei Birmingham, Warwickshire, auf gewisse Verbesserungen an den Hähnen zum Abziehen der Flüssigkeiten, Dd. 18ten Jäner 1825.

Dem Wilh. Church, Esqu. zu Birmingham, Warwickshire: auf gewisse Verbesserungen im Guße der Cylinder, Röhren und anderer Artikel aus Eisen, Kupfer und anderen Metallen. Dd. 18ten Jäner 1825.

Dem Franz Melville, Forte-Pianomacher in Argyle-street, Glasgow in Schottland: auf ein Verfahren, die kleinen Forte-Pianos, die man gewöhnlich Quadrat-Forte-Pianos (square Piano-Fortes) nennt, vor den nachtheiligen Wirkungen der Spannung der Saiten zu sichern. Dd. 18ten Jäner 1825.

(Aus dem Repertory of Arts, Manufactures and Agriculture. Februar 1825. S. 189.)

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