Titel: Ueber Behandlung des Feigenbaumes im Freien
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 16, Nr. LVII./Miszelle 38 (S. 269)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj016/mi016057_38

Ueber Behandlung des Feigenbaumes im Freien

hat der hochw. Hr. G. Swayne in den Transactions of the London Horticultural-Society (Repertory of Arts, January 1825, S. 110) einige interessante Bemerkungen mitgetheilt. Er räth alle kleine Feigen, die sich vom Anfange Augusts an zeigen, sobald sie nur sichtbar werden, zwischen den Fingern zu zerreiben und zu zerstören, indem er sie als Blutsauger betrachtet, die den übrigen Früchten alle Kraft entziehen. Dieß gilt offenbar nur von Feigen, die man im Freien zieht; allein wir können in Deutschland keine schmakhafte Feige im Freien ziehen, da die Feige nur dort Feige ist, wo man süße Weine keltern kann, in Spanien, Italien, im südl. Frankreich und in der Türkei. Wir können höchstens in Glashäusern süße, gewürzhafte Feigen zur Welt bringen.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: