Titel: Ueber das Treiben der Reben ohne Heizung,
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 16, Nr. LVII./Miszelle 39 (S. 269)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj016/mi016057_39

Ueber das Treiben der Reben ohne Heizung,

hat Hr. P. Lindegaard, k. Gärtner in Koppenhagen, im 4. Theil des V. Bandes der Transactions of the London Horticultural Society, einen Aufsaz mitgetheilt, welcher sich auch im December-Hefte 1824 von Hrn. Gill's technical Repository, S. 380 befindet. Sein Verfahren ist zwar für Weinländer im Süden von Europa, insofern er bloß späteres Reifen der Trauben (im October) beabsichtigt, um dieselben nämlich auch im Früh-Winter auf die Tafel bringen zu können, nicht interessant, und auch für nördliche Länder nicht neu, indem man sich desselben in Holland allgemein bedient; er theilt jedoch, während er dasselbe beschreibt, einige Bemerkungen mit, die den Freunden der Rebe in jedem Lande interessant seyn müssen. Die beste Mischung für den Boden der Rebe ist nach ihm: 2 Theile etwas sandige Werde-Erde, 1 Theil verfaulter Dünger aus Treib-Beeten mit etwas Lauberde und halb verfaulten Reisern, und ein Theil alter Mauerschutt, dem er noch etwas Abfälle von Hufen, Hörnern und thierischen Knochen, selbst zerstossene Austerschalen, zusezt.

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