Titel: Verzierungen und Schnizwerke aus gegossenem Holze.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 16, Nr. LXXXIV./Miszelle 11 (S. 396)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj016/mi016084_11

Verzierungen und Schnizwerke aus gegossenem Holze.

Man hat vor Kurzem, heißt es im London Journal of Arts Jäner 1825. S. 35, in Frankreich, (Vergl. polyt. Journal, Januar – Heft S. 133.) eine Methode entdekt, aus Holzstaub oder Sägespähnen eine teigartige Masse zu bilden, welche erhärtet, so daß man aus derselben Holzarbeiten aus den seltensten und kostbarsten Hölzern aus eine sehr wohlfeile Art erhalten kann. Die Masse läßt sich in Stäbchen schneiden, und in Modeln zu jeder Form gießen, so daß alle Bildhauer- und Drechsler Arbeit an dem Holze selbst erspart wird. Getroknet sieht sie dem wirklichen Holze täuschend ähnlich, kann jedoch auch marmorirt werden und Marmor darstellen. Das Verfahren wird jezt geheim gehalten, und wahrscheinlich bald der Gegenstand eines Patentes werden.

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