Titel: Schwefel brennt Löcher in glühendes Eisen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 16, Nr. LXXXIV./Miszelle 19 (S. 398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj016/mi016084_19

Schwefel brennt Löcher in glühendes Eisen.

Hr. Gay-Lussac erfuhr von dem dirigirenden Artillerie-Obersten des Arsenales zu Mez, daß man in eine glühende, bis zur Schweißhize erhizte eiserne Klinge von ungefähr 16 Millimeter Dike mit einer Schwefelstange in 14 Secunden ein Loch durch und durch brennen kann, und in 15 Secunden selbst durch eine zwei Zoll dike Eisenstange; daß Stahl, selbst Feilen-Stahl, noch um 1/4 schneller durchgebrannt wird, daß aber graues Gußeisen, selbst bis beinahe zur Schmelzhize erhizt, durch den Schwefel keine Veränderung an seiner Oberfläche erleidet. (Mercur technologique Janv. 1825. S. 102. In Ungarn wissen dieß die Zigeuner; in Deutschland die Schmide; und in mancher Apotheke weiß man auch, daß der Schwefel die eisernen Tiegel durchbrennt. A. d. Ueb.)

Suche im Journal   → Hilfe
Stichwortwolke
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: