Titel: Ueber Vollendung feiner stählerner Instrumente,
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 16, Nr. CXII./Miszelle 17 (S. 529–530)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj016/mi016112_17
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Ueber Vollendung feiner stählerner Instrumente,

bemerkt Hr. Gill in seiner Uebersezung des Artikels „über Messerschmid-Arbeit – (Coutellerie)“ aus dem Dictionnnaire Technologique im technical Repository, Febr. 1825, S. 133, daß die ersten und vorzüglichsten Instrumenten-Macher und Fein-Messerschmiede zu London ihre feinen Arbeiten in einem Stüke Flintenlauf, dessen hinteres Ende geschlossen ist, vor der Esse hizen. Dieses Verfahren ist besser, als das Hizen unter einer Muffel: denn der Lauf ist weniger der Gefahr ausgesezt, zu springen, als eine Muffel aus Gußeisen oder aus Thon. Dieses Verfahren verdient allgemeine Nachahmung.“ Er bemerkt ferner: „daß der Stahl kaum unter dem Hammer nachgibt, wenn er aufhört rothglühend zu seyn, daß aber, wenn er angelassen wird, er selbst kalt sich unter dem Hammer streken läßt, und bedeutend nachgiebt.“

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