Titel: Burt's, Verbesserung an den Glokenzügen, und ähnlichen Vorrichtungen.
Autor: Burt, Heinrich Potter
Fundstelle: 1825, Band 17, Nr. XCVI. (S. 451–452)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj017/ar017096

XCVI. Verbesserung an den Glokenzügen, und anderen ähnlichen Vorrichtungen, worauf Heinr. Potter Burt, Eisenhändler zu Borough of Devizes, Wiltshire, am 14. April 1824 sich ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of Arts. N. 52. S. 235.

Mit Abbildungen auf Tab. X.

Der Patent-Träger bemerkt, daß alle gegenwärtigen Glokenzüge sich um eine Achse oder einen Stift drehen, die entweder an einer Platte befestigt, oder in die Mauer oder Täfelung des Zimmers eingeschlagen sind, in welchem man sie aufgezogen hat, und daß folglich, wenn einmahl Ausbesserung nöthig wird, z.B. am Drahte, auch die Abnahme der Platte oder das Ausziehen des Stiftes nothwendig wird, wobei entweder die Tapeten oder die Mahlerei, oder die Täfelung leiden. Um diesen, öfters bedeutenden Nachtheilen abzuhelfen, hat der Patent-Träger folgende Methoden die Züge an ihren Platten anzuheften, und von denselben abzunehmen, vorgeschlagen, durch welche die Tapeten etc. nichts zu befahren haben.

Fig. 19. zeigt einen ausgeschnittenen Glokenzug nach der Verbesserung des Patent-Trägers. Die Platte, a, kann an ihrer bestimmten Stelle befestigt werden: der Zug aber, welcher sich um eine Achse in den Pfeilern, b, dreht, kann, zugleich mit diesen, aus der Platte weggenommen werden, wenn |452| man die Schrauben der Lippen, cc, wegnimmt, indem sich daselbst kleine Quer-Einschnitte in der Platte, a, befinden, durch welche die Pfeiler des Zuges durchlaufen. Auf diese Weise kann, wo immer Ausbesserung nothwendig ist, der Zug ohne alle Beschädigung der Mauer, Tapeten etc. abgenommen werden.

Fig. 20. zeigt einen krahnförmigen Zug, welcher, statt daß er durch einen in die Mauer eingetriebenen Stift befestigt, oder daß der Stift in die Platte, aaa, eingenietet ist, welche an der Mauer bestigt wird, seinen Schenkel, b, sammt seiner Achse auf einer beweglichen Platte, cc, aufgezogen hat, welche auf die bewegliche Platte, die mit eigenen Einschnitten zur Aufnahme derselben versehen ist, aufgeschraubt, und wieder von derselben abgenommen werden kann, wodurch alles Verderben der Tapeten etc. vermieden wird.

Fig. 21. ist ein Glokenzug im Vorhause, der sich um ein Gewinde dreht, welches die Befestigungs-Schraube und die Achse des Zuges zugleich ist. Bei b ist der Draht oder die Ziehstange angebracht, welche, zum Schuze bis zu einer gewissen Entfernung hinab, in eine Röhre eingeschlossen ist, die durch Puncte hier angedeutet wird. Fig. 22. ist ein concaver hemisphärischer Glokenzug für ein Thor, welcher, wenn er einmahl in einen Thürpfosten eingelassen, und an demselben befestigt ist, niemahls wieder bei eintretender Reparatur des Drahtes etc. abgenommen werden darf, indem der Zug mit seinem Stiefel, a, durch Abschraubung und Ausziehung des lezteren aus der Concavität, in welcher er angeschraubt ist, herausgenommen, und wieder in dieselbe eingeschraubt werden kann.

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